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Jugendfreizeitstätte in die Herderschule?

Bückeburg / Kauf oder Teilkauf Jugendfreizeitstätte in die Herderschule?

„Es steckt absolut noch in den Kinderschuhen“, wiegelt Bürgermeister Reiner Brombach auf Anfrage unserer Zeitung ab. Aber sollte die Planung ergeben, dass das Ganze sinnvoll und auch finanzierbar ist, dann wird die Stadt die leer stehende Herderschule oder zumindestens Teile davon kaufen.

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Die Herderschule: Kauft die Stadt das leer stehende Gebäude? Diese Frage wird im kommenden Jahr intensiv geprüft.

Quelle: rc

Bückeburg (rc). Und ein ganzes Umsiedlungspaket in Gang setzen. Als da wäre: die Verlegung der Jugendfreizeitstätte in die Schule, die Verlegung der maroden Räumlichkeiten des Jugendchores aus den Containern an der Grundschule Am Harrl in die Herderschule oder der Umzug des Waldorfkindergartens an der Obertorstraße, der seit Langem auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten ist. Und für eine seit Jahren von der Politik geforderten Multifunktionsanlage im Bereich der Kernstadt wäre auch noch genügend Platz.

 Um die Kinderschuhe zu passender Schuhgröße wachsen zu lassen, sind in den Haushaltsvoranschlägen für das kommende Jahr bereits 15000 Euro Planungskosten eingestellt worden. Ob dieser Posten genehmigt wird, werden Wirtschafts- und Finanzausschuss (am heutigen Donnerstag) sowie der Rat in seiner Dezember-Sitzung beschließen. Wie der Bürgermeister sagte, müsse umfassend geprüft werden, ob das Vorhaben für die Stadt sinnvoll sei. Dabei gehe es nicht nur um Nutzungsmöglichkeiten für Gelände und Gebäude, sondern auch um den angrenzenden Neumarktplatz, der im städtischen Besitz ist.

 Dieser wird als Bushof sowie als Zufahrt für die im Hintergrund liegende Kindertagesstätte genutzt. Nutzungen, die nicht so ohne Weiteres aufgegeben werden können, sollte sich ein Investor finden, der auf beiden Flächen ein innenstadtnahes Wohngebiet entwickeln möchte. Und von denen nach Informationen unserer Zeitung schon einige bei der Stadt und beim Landkreis vorstellig geworden sind, dem die Herderschule gehört.

 In dem Gutachten gehe es aber nicht nur um „sinnvolle Möglichkeiten“ der Nutzung, so der Bürgermeister, sondern auch darum, welche Kosten auf die Stadt zukommen, sollte sie das Gebäude oder Teile davon kaufen. Denn der Landkreis hat das Gebäude nicht nur aufgegeben, weil Realschule und Hauptschule am Standort der Graf-Wilhelm-Schule zur neuen Oberschule vereint worden sind, sondern auch wegen erheblicher Sanierungskosten, wenn das Gebäude energetisch auf Vordermann gebracht worden wäre. Was erforderlich ist.

 Die Verlegung der Jugendfreizeitstätte hätte für die Stadtverwaltung durchaus ihren Reiz. Zum einem ist die Einrichtung angesichts des demografischen Wandels in absehbarer Zeit zu groß. Zum anderen gibt es einen Interessenten in der unmittelbaren Nachbarschaft, der das Gebäude kaufen möchte: Mirko Stepanovic, der Wirt des „Jetenburger Hofes“. Bürgermeister Reiner Brombach bestätigte, dass es immer wieder mal Gespräche über das Thema gegeben habe und „Begehrlichkeiten“ geäußert worden seien, um Hotel- und Gaststättenbetrieb erweitern zu können. Auch im Verwaltungsausschuss sei das Thema schon beraten worden, sagte der Bürgermeister. Nach Informationen unserer Zeitung soll es sogar schon um einen möglichen Kaufpreis gegangen sein: Von 400000 Euro ist die Rede.

 Wie dem auch sei. Der Bürgermeister: „Die Herderschule ist ein hervorragender zentraler Standort. Das Thema wir Kernpunkt des nächsten Jahres.“

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