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Jugendliche sollen Wünsche äußern

Kampagne zur Wahl Jugendliche sollen Wünsche äußern

Mit einer unter das Motto „Auch Deine Stimme zählt“ gestellten gemeinsamen Kampagne möchten das Jugendforum Bückeburg sowie der Stadt- und der Kreisjugendring junge Leute dazu animieren, bei der Kommunalwahl am 11. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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Mit Plakaten werben die Vertreter des Jugendforums Bückeburg, des Stadtjugendrings und des Kreisjugendrings Schaumburg für die „Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl“.

Quelle: wk

Bückeburg. Dazu haben die drei Institutionen alle im Stadtgebiet lebenden Erstwähler im Alter von 16 bis 20 Jahre angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, die am Donnerstag, 25. August, ab 19 Uhr, im Hubschraubermuseum stattfindet.

 Als Diskussionspartner werden dort Kandidaten aller Parteien und Vereinigungen, die sich um Mandate der Bürger bewerben, zur Verfügung stehen: „Die Kandidaten stellen sich vor, und ihr könnt eure Fragen stellen, damit ihr wisst, wen ihr am 11. September 2016 wählen könnt“, heißt es in den knapp 1100 versandten Einladungskarten.

 Unter jungen Leuten werde durchaus viel über nationale und globale Themen debattiert, aber nur wenig über kommunale Themen, berichtet der Gymnasiast Philipp Koester (Jugendforum). Mit der jetzigen Aktion wolle man die Jugendlichen daher anregen, sich mehr für die Lokalpolitik zu interessieren sowie – das Leben in Bückeburg betreffende – Wünsche und Verbesserungsvorschläge an die Lokalpolitiker heranzutragen.

 In diesem Kontext nennt Marie Dürkopp, ebenfalls Gymnasiastin am Adolfinum und engagiert im Jugendforum, als Beispiel den Öffentlichen Personennahverkehr. Für Schüler ab der elften Jahrgangsstufe sei es nämlich ein großes Ärgernis, dass diese Schüler für die täglichen Fahrten mit dem Schulbus keine kostenlosen Monatskarten mehr erhalten, sondern dafür pro Monat 57 Euro bezahlen müssen. Ein Betrag, der für nicht wenige Familien eine große finanzielle Belastung sei.

 An weiteren lokalen Themen, die für junge Leute relevant sein dürften, haben die Organisatoren der Kampagne unter anderem den Breitbandausbau in Bückeburg, freies WLAN in der Innenstadt, den (schon seit Langem im Raum stehenden) Bau einer Multifunktionssportanlage, die Einrichtung eines Jugendbeirates und die Integration von Flüchtlingen im Sinn.

 Insofern hoffen das Jugendforum Bückeburg, der Stadtjugendring und der Kreisjugendring auf eine rege Beteiligung bei der mit „Kandidaten zum Anfassen“ betitelten Informationsveranstaltung.

 Wenn jeder Zehnte der insgesamt 1092 angeschrieben Erstwähler kommt, wäre dies ein schöner Erfolg, sagt Björn Riemer (Gymnasiallehrer). Koester ist diesbezüglich ein bisschen vorsichtiger und rechnet mit rund 60 jugendlichen Teilnehmern.

 Zum Vergleich: Anlässlich der Kommunalwahl vor fünf Jahren habe man schon mal solch eine Aktion organisiert, jedoch ohne die örtlichen Schulen mit einzubinden, erinnert Christoph Struckmann (Stadtjugendring). Ungefähr 40 Jugendliche seien damals zu der Gesprächsrunde gekommen. Da nun aber auch das Adolfinum und die Oberschule Bückeburg für einen Besuch der von Pastor Jan-Uwe Zapke moderierten Informationsveranstaltung werben, geht er von einer größeren Beteiligung aus.

 Wichtig ist Struckmann noch, darauf hinzuweisen, dass die knapp 1100 Stimmen der Erstwähler im Verhältnis zur Gesamtanzahl der bei der Kommunalwahl 2016 wahlberechtigten Bürger durchaus Gewicht haben. wk

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