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Kaiserlinden im „Blumentopf“

Rotkastanie gefällt Kaiserlinden im „Blumentopf“

Um die stattlichen Kaiserlinden in der Fußgängerzone ist es nicht gut bestellt. Nachdem im vergangenen Jahr die Kaiserlinde vor dem Brauhaus der Kettensäge zum Opfer fiel, musste jetzt die prägende Rotkastanie am „Bücki-Brunnen“ gefällt werden, da sie von Pilzen befallen war und die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet war.

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Nur noch der Baumstumpf und die freie Sicht die Fußgängerzone hinunter zeugen davon, dass hier bis vor Kurzem noch zwei Bäume die Fußgängerzone geprägt haben.

Bückeburg. Über kurz oder lang kann es auch zu Problemen mit den Kaiserlinden kommen, denn als sie vor mehr als 20 Jahren gepflanzt wurden, waren ihre Pflanzbeete zu klein angelegt worden: „Blumentopfcharakter“, sagen Experten heute dazu. Mittlerweile haben die Bäume – Stückpreis damals knapp 4000 Mark – dadurch ihre Wachstumsgrenze bereits erreicht und „kränkeln vor sich hin“. Das ist insbesondere an den Kronen zu sehen.

„Es gibt bessere Zustandskategorien“, sagte Baubereichsleiter Jörg Klostermann. Die Fußgängerzone sei nicht der beste Standort für Kaiserlinden. Damals seien die Pflanzbeete zu klein gewählt worden, ein Übriges würden die Veranstaltungen in der Innenstadt dazu beitragen, etwa der Auf- und Abbau der Jahrmärkte. „Noch sind die Bäume gut“, sagte Klostermann.

Um auf dem Laufenden zu sein und weitere Schäden zu erkennen, würden die Bäume zweimal im Jahr begutachtet. Sie müssten auf jeden Fall erhalten werden, da sie ein schönes Bildabgeben, im Sommer Schatten spenden und für ein angenehmes Mikroklima sorgen.

Die gefällten Bäume vor Brauhaus und „Bücki“ soll jedenfalls durch Neuanpflanzungen ersetzt werden, voraussichtlich erst im Herbst, da dann die Pflanzbedingungen besser sind. Einher gehen sollen die Neuanpflanzungen mit der Umgestaltung der beiden Bereiche, dessen Pflaster durch das Wurzelwerk der beiden gefällten Bäume sehr uneben war – und ist. Zum einen werden die Bäume größere Pflanzbeete erhalten, bis zu 32 Quadratmeter sind notwendig.

Um das zu erreichen, sollen feste Sitzgelegenheiten drum herum installiert und nicht gepflastert werden. Zum anderen ist das Aufstellen eines Spielgerätes am „Bücki“ geplant, so wie es im vergangenen Jahr von einer Arbeitsgruppe des „Bündnisses für Familie“ vorgeschlagen worden war und für das erste Gelder im Haushalt der Stadt verankert worden sind. Der Schaukasten vor dem „Brauhaus“ wird verlegt.

Wie Klostermann sagte, würden derzeit entsprechende Planungen in der Bauverwaltung entworfen und dann den zuständigen politischen Gremien in der Stadt zur Beratung vorgelegt. Er rechne damit, dass die Umgestaltung samt der Anpflanzungen im Herbst erfolgen könnten. rc

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