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Kameraden als Künstler – Wand aus Wasser

Bückeburg / Ankündigung Kameraden als Künstler – Wand aus Wasser

Die Organisatoren der „Langen Nacht der Kultur“ haben ihre Programmvorbereitungen abgeschlossen. Die Veranstaltungsreihe, die in diesem Jahr ihre siebte Auflage erlebt, präsentiert am Freitag, 9. September, von 18 bis 24 Uhr erneut eine spannende Mixtur aus Bewährtem und noch nicht Gesehenem. „Wir bieten dem Publikum einen abwechslungsreichen Querschnitt, der die außergewöhnliche Bandbreite des heimischen Kulturschaffens vor Augen und Ohren führt“, heißt es im planenden Arbeitskreis.

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Andreas Schmidt-Probst (von links), Dagmar Vogeler-Kreusel, Albert Brüggemann, Renate Barkhausen, Reinhard Bünte und Renate Hattendorf-Strahler vom organisierenden Arbeitskreis. Dem Kreis gehören außerdem Brigitte Einfalt-Spieß, Johanna Harmening, Peter Schlusche und Anja Wehrmann an. © bus

Bückeburg (bus). Dass in diesem Jahr sogar die Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Meinsen-Warber-Achum mit von der künstlerischen Freitagsabend-Partie sind, mag dabei nur auf den ersten Blick zu überraschen.

„Die Feuerwehrleute werden gegen 21.30 Uhr in Zusammenarbeit mit Marinus Kienzls Firma BDT eine musikalisch untermalte Lasershow auf der oberen Langen Straße in Szene setzen“, erläutern die Planer. Wobei den Kameraden die Aufgabe zukommt, eine Projektionsfläche anzufertigen. „Sie stellen sozusagen eine neblige Wand aus Wasser in die Stadt“, lässt der Arbeitskreis durchblicken. Bei böigem Wetter sollten die Betrachter dieses Spektakels vorsorglich Regenschirme mit in die Innenstadt nehmen.

Außer der Lasershow listet der in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienene Kulturnacht-Flyer 64 weitere Attraktionen auf. Das auf 32 Spielstätten verteilte Programm reicht von A wie „Auftakt auf dem Marktplatz“ (wo Bürgermeister Reiner Brombach die Nacht um 18 Uhr eröffnen wird) und B wie „Buchhandlung Scheck“ (Oberstufenstreicher des Ratsgymnasiums Stadthagen) über J wie „Jetenburger Kirche“ (Schütte-Chor), R wie „Rathaus“ (Veranstaltungen in allen Sälen) und S wie „Schloss“ (vier Spielstätten) bis zu T wie „Türkisch-Islamische Gemeinde Bückeburg“ (Führung durch die Moschee) und Z wie „Zugabe in der Jugendfreizeitstätte“ („Rosencrantz und Guildenstern“ mit dem Schauspiel-Ensemble Scharlatan).

„Wir bedanken uns bereits jetzt bei allen Mitwirkenden, deren Zahl ein beinahe unüberschaubares Ausmaß angenommen hat“, bekunden die Arbeitskreismitglieder. Die ungebrochene Bereitschaft zum Mitwirken sei umso bemerkenswerter, da die Künstler ohne Gage aufträten. „Ganz viele wollen einfach nur dabei sein und das exquisite Flair genießen, das an diesem Abend die gesamte Stadt erfüllt.“ Für das Publikum besitze nicht nur die Vielfalt des Angebots, sondern auch der Umstand Magnetwirkung, dass das gesamte Vergnügen für lediglich fünf Euro (Kinder, Schüler und Studenten sowie Behinderte mit Ausweis zahlen lediglich drei Euro) zu genießen ist.

Bei den zurückliegenden Kulturnacht-Vergnügen war es nicht ungewöhnlich, dass an einigen Aufführungsorten auch nach dem offiziellen Veranstaltungsende (24 Uhr) Gastgeber, Künstler und Gäste in fröhlichen Runden zusammenblieben. Ebenfalls über den Tag hinaus sind drei Dauerausstellungen namhafter Bückeburger Kunstschaffender zu genießen. Im ehemaligen Aldi-Gebäude etwa, das kurzerhand zum „Haus der Kunst“ erhoben wurde, läuft die Zurschaustellung von Gemälden, Skulpturen und Plastiken bis Samstag, 24. September.

„Selbstverständlich haben wir auch nicht vergessen, für ausreichende Verpflegungsmöglichkeiten zu sorgen“, lassen die Organisatoren wissen. Liebhaber kulinarischer Köstlichkeiten sollten sich in diesem Zusammenhang die 32. „Spielstätte“ vormerken – im Geschäft Schäfers Brot- und Kuchenspezialitäten wird um 21 Uhr die „Thementorte Franz Liszt“ angeschnitten.

Aufgrund technischer Unwägbarkeiten mögen die Planer für manche Veranstaltungsorte minimale Veränderungen des Programmablaufes nicht ausschließen. Die Änderungen würden rechtzeitig bekannt gegeben.

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