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Bückeburg Stadt Kanon mit 400 Sängern
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22:45 06.09.2015
Ein Plädoyer für das Musizieren: Schüler der Musikklasse 6.1. Quelle: pr.
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Bückeburg

Kaum weniger aufgeregt: die vielen Eltern, wissen sie doch um die Hürden der Schullaufbahn.

 Schulleiter Michael Pavel ging bei seiner Begrüßung besonders auf die Bedeutung fairer Umgangsformen ein und hielt sein eigenes Smartphone hoch, als er die Kinder beschwor: „Über andere Schüler per Handy nur Gutes.“ Cornelia Kastning warb als Koordinatorin der unteren Jahrgänge für eine aktive Teilnahme am AG-Bereich. „G 9“ geht schließlich mit neuen Möglichkeiten einher, das ohnehin recht rege Schulleben am Adolfinum noch zu erweitern. Dass die Schülervertretung daran erheblichen Anteil hat, war dem kleinen Beitrag der Schülersprecher um Sina Noll zu entnehmen.

 Was das Angebot im Bereich der Musik so attraktiv macht, demonstrierten einzelne Arbeitsgemeinschaften auf eindrucksvolle Weise. Die Freude am Musizieren war auch den Schülern der Musikklasse 6.1 anzumerken. Als dann drei junge Schüler selbstbewusst vor die Versammlung traten und rhetorisch sehr gewandt für die Musik warben – auch als Gemeinschaftserlebnis, gab es besonders viel Applaus.

 Maxie Böllert-Staunau vom Förderverein der Schule blieb die freudige Aufgabe, die einzelnen Kinder aufzurufen und nach vorne zu ihren Klassenleitungsteams zu bitten. Am Rande war zu erfahren, dass die Beschulung von Flüchtlingskindern am Adolfinum noch kein Thema sei. Was für diesen Fall eine echte Willkommenskultur ausmachte, zeigten die Beteiligten mit dieser Feierstunde. Musikpädagogin Imke Röder schaffte es sogar, einen Kanon in Szene zu setzen, an dem sich die mehr als 400 Gäste, Lehrkräfte und Schüler beteiligten. Dass im Verlauf der fröhlichen Veranstaltung auch von unvermeidbarer Beanspruchung, gelegentlicher Langeweile und möglichen Misserfolgen die Rede war, gehört zur Redlichkeit eines Gymnasiums. r

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