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Katzenhasser in Warber unterwegs?

Tier beschossen Katzenhasser in Warber unterwegs?

Im Bückeburger Ortsteil Warber scheint ein Katzenhasser sein Unwesen zu treiben. Mitte Juni ist erneut eine Katze mit einem Luftgewehr oder einem Kleinkalibergewehr beschossen worden, wie die Polizei Bückeburg auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte. Inzwischen ist der Kater wieder wohlauf.

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„Dino“ und „Duffy“, ein verschmustes Brüderpaar, geht es wieder gut. Auf „Dino“ ist zuvor geschossen und „Duffy“ ist mit einem schweren Gegenstand geschlagen worden.

Quelle: pr.

BÜCKEBURG. Die Besitzerin ließ das Tier, einen Kater mit dem Namen „Dino“, umgehend durch einen Tierarzt behandeln, der zweifelsfrei einen Schuss im Schwanzbereich diagnostizierte. 

Bereits im August des vergangenen Jahres war ebenfalls im Bereich des Wohngebietes „Im Kirchfelde“ eine Katze angeschossen worden. Da das auf einem Röntgenbild gut sichtbare Projektil nicht herausoperiert werden konnte, ist das Tier vor Kurzem an den Folgen verstorben. Auch dieser Fall wurde bei der Polizei angezeigt, inzwischen sind die Ermittlungsakten von der Staatsanwaltschaft Bückeburg geschlossen worden.

Besitzerin in großer Sorge

Die Besitzerin von „Dino“ ist seit dem Schuss am 14. Juni in großer Sorge um ihre beiden Kater „Dino“ und „Duffy“, einem Brüderpaar. Sorgen, die sich am Montagmorgen dieser Woche noch verstärkten. Denn gegen 6.15 Uhr kam Kater „Duffy“ nach seinem Morgenspaziergang stark humpelnd und mit einer blutenden Verletzung an der rechten Vorderpfote heim. Als sie nachmittags dann von der Arbeit nach Hause zurückkehrte, war die Vorderpfote „Duffys“ stark angeschwollen. Der Kater hatte Fieber, wie die Besitzerin im Gespräch mit unserer Zeitung schilderte. Sie eilte mit ihm zum Tierarzt, der einen Schlag mit einem schweren Gegenstand diagnostizierte und dem Tier Antibiotika und Cortison gegen das Fieber sowie das Abschwellen der Wunde verabreichte. „Inzwischen geht es ‚Duffy’ deutlich besser“, freute sich die Besitzerin über den Behandlungserfolg.

Wer der oder die Täter sein könnten, darüber kann die Frau nur Vermutungen anstellen. „Das muss ein Katzenhasser sein.“ Beide Kater seien verschmuste, liebenswürdige Tiere. Man könne sich ja selbst nicht mehr sicher fühlen, wenn in einem eng bebauten Wohngebiet herumgeschossen werde, klagte sie.

Ermittlungen aufgenommen

Im Fall des Schusses auf Kater „Dino“ hat die Besitzerin Strafanzeige bei der Polizei Bückeburg gestellt. Auch über den Fall der Verletzungen des Katers „Duffy“ ist die Polizei informiert worden. Eine Anzeige bringe aber in diesem Fall nichts, da es sich beim Verletzen eines Tieres mit Schlägen nur um eine Sachbeschädigung handele. Gleichwohl hat die Polizei auch in diesem Fall Ermittlungen aufgenommen, wie Polizeisprechersprecher Matthias Auer auf Anfrage bestätigte.  rc

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