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Bückeburg Stadt Kaum Besucher, aber ein Dutzend Beschwerden
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Kaum Besucher, aber ein Dutzend Beschwerden
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22:05 06.09.2015
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Bückeburg

Der Publikumszuspruch bei der ersten dort veranstalteten „After Summer“-Party dürfte am Sonnabend kaum den Erwartungen der Veranstalter entsprochen haben. Bis kurz vor Mitternacht verloren sich nur wenige Besuchern auf dem großflächigen Areal.

 Über einige vereinzelte Plakate, aber vor allem über das soziale Netzwerk Facebook hatten die Organisatoren für das Event geworben. „Schöne Beats, geile Klänge, fruchtige Shishas und coole Getränke erwarten euch auf zwei Decks“, war da zu lesen, der Eintritt an der Abendkasse solle 15 Euro kosten. Außer einer Bühne mit aufwendiger Licht- und Tontechnik bot die Fläche einige Cateringstände sowie Stehtische und zum Teil überdachte Sitzgelegenheiten. Zudem war die Hans-Neschen-Straße aufgrund der Party zwischen Ahnser Straße und dem Kreisel an der Kreuzbreite für den Durchgangsverkehr gesperrt.

 Nennenswerte Besucherzahlen schien dies jedoch nicht anlocken zu können. Insbesondere zu Beginn waren Mitarbeiter, DJs und Sicherheitspersonal praktisch unter sich. Auch zu fortgeschrittener Stunde scheinen die überwältigenden Besuchermassen ausgeblieben zu sein. „Ich frag mich wirklich, wofür ich Geld bezahlt habe, dafür, dass ich auf einem leeren Parkplatz stand mit Zelten und ein paar Euro-Paletten“, gab eine Besucherin aus Bad Oeynhausen noch in der Nacht auf der Facebook-Seite der Veranstaltung zu Protokoll. „Sorry, aber gute Stimmung sieht anders aus.“

 Zu Spitzenzeiten wurde die Besucherzahl von der Polizei auf etwa 50 Personen geschätzt. Sie war im Laufe des Abends nach eigenen Angaben mehrfach im Einsatz, weil es aus dem Nahbereich, aber auch aus diversen Ortsteilen Obernkirchens und aus Ahnsen zu weit mehr als einem Dutzend Beschwerden über die Lautstärke der Musik kam, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Aus diesem Grund wurde ein Mitarbeiter des Landkreises angefordert, der an unterschiedlichen Punkten mehrfach eine Geräuschpegelfeststellung durchführte. Diese Messungen erbrachten durchweg das Ergebnis, dass der Veranstalter sich an seine Lautstärkeauflagen hielt. Ansonsten verlief die Party aus polizeilicher Sicht einsatzfrei. r

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