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Kein Altpapier

Bückeburg / Bücherflohmarkt Kein Altpapier

Mit etwas mehr als 2000 Büchern, darunter vor allem Romane, Sachbücher, Bildbände und Kinderbücher, war der zweite Bückeburger Bücherflohmarkt dieses Jahres nicht ganz so stark mit ausgedienter Leseware bestückt wie vergleichbare vorangegangene Termine.

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 Viele Leseratten sind am Sonntag beim Bücherflohmarkt fündig geworden.

Quelle: jp

Bückeburg. Dem Interesse der literarischen Schnäppchenjäger tat dies indes keinen Abbruch: In dichten Scharen stürmten sie das Dachgeschoss der Alten Lateinschule, um nach ausgiebigem Stöbern zumeist bepackt mit hohen Stapeln an Büchern, Zeitschriften und CDs erschöpft aber glücklich den Heimweg anzutreten.

 Organisiert worden war der Bücherflohmarkt erneut vom Förderverein der Stadtbücherei, wobei sich die städtische Einrichtung mit einem eigenen Stand beteiligte. Diese Trennung war gewählt worden, um die Einnahmen aus dem Bücherverkauf allein der Stadtbücherei zugute kommen und nicht in den allgemeinen städtischen Haushalt fließen zu lassen.

 Dass das Angebot beim traditionellen Herbsttermin des Bücherflohmarkts diesmal nicht ganz so reichhaltig ausfiel, führt die Vorsitzende des Fördervereins Uta Steinhorst auf die geringere Zahl zuvor für die Veranstaltung gespendeter Bücher zurück. „Es dürfen also für die zukünftigen Flohmärkte gerne noch mehr Bücher gespendet werden“, erklärt die Vereinsvorsitzende, nicht ohne darauf hinzuweisen: „Die Bücher sollten nicht älter als zehn Jahre und in gutem Zustand sein.“ Andernfalls, so die Erfahrung des Fördervereins, fänden die Secondhand-Druckwerke kaum neue Leser. Einige Male seien solche Bücherspenden nämlich regelrecht dazu missbraucht worden, Bücher zu entsorgen, die nicht mehr als Altpapier gewesen sein.

 Besonders oft gespendet, aber ebenso häufig auch wieder verkauft würden übrigens Koch- und Backbücher. Warum, dafür hat auch Uta Steinhorst so recht keine Erklärung, nur: „Bei den letzten Bücherflohmärkten war es bereits genauso.“ jp

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