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Kein Verständnis für Fränkische Rohrwerke

AfA tauscht sich mit Betriebsrat aus Kein Verständnis für Fränkische Rohrwerke

Auf Vermittlung der SPD-Stadtratsmitglieder und AfA-Unterbezirksvorstände Albert Brüggemann und Reinhard Luhmann ist es im Ratskeller zu einem Gespräch der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) mit dem Betriebsrat der Fränkischen Rohrwerke gekommen.

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BÜCKEBURG.. Thema waren die aktuellen Tarifauseinandersetzungen mit der Geschäftsleitung.

Der AfA-Vorsitzende Matthias Schrade (Stadthagen) begrüßte mit Ralf Meier den Betriebsratsvorsitzenden der Rohrwerke sowie drei weitere Beschäftigte und die kürzlich gewählte SPD-Bundestagskandidatin Marja-Liisa Völlers.

Meier führte aus, dass es sich bei den Fränkischen Rohrwerken um ein „erfolgreiches Familienunternehmen mit einer starken Marktposition“ handelt. Weltweit 3000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Umsatz von 430 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015/2016. In Deutschland sind 1700 Beschäftigte an fünf Standorten tätig, davon 50 in Bückeburg. „Dem Unternehmen geht es gut“, so Meier.

Der Standort Bückeburg verfüge über eine hochmoderne Fertigung und könne in seiner Produktivität und Wirtschaftlichkeit ohne Probleme mit den Mitbewerbern sehr gut mithalten.

Flucht aus dem Flächentarifvertrag

Luhmann, Vize-Vorsitzender der AfA, und Brüggemann haben gerade deshalb kein Verständnis für den Austritt der Firma aus dem Arbeitgeberverband und der damit verbundenen „Flucht aus dem Flächentarifvertrag“.

Schrade und Völlers sehen keinen nachvollziehbaren Grund, die Entgelte für die Mitarbeiter in Bückeburg im laufenden Jahr nicht zu erhöhen, die Belastungszulagen ersatzlos zu streichen und über sämtliche Freischichten und große Teile des Urlaubs ihrer Beschäftigten einseitig zu verfügen.

Positiv findet die AfA die Gesprächsbereitschaft des Unternehmens und der IG Metall, über eine Rückkehr in die Tarifbindung zu sprechen. Nicht zu erklären sei jedoch die Verweigerung der Geschäftsleitung, die Grundlagen für ein solches Gespräch zu liefern und die notwendigen Zahlen für eine Beurteilung der Unternehmenssituation zur Verfügung zu stellen.

Die AfA unterstützt die Belegschaft in der Forderung nach einer Rückkehr in die Tarifbindung. Luhmann und Brüggemann halten dies besonders für ein Unternehmen für angebracht, das laut Leitlinien „eine Führungs- und Kommunikationskultur pflegt, die von Fairness und Offenheit geprägt ist“.

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