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Kein bisschen leise!

„CCR Revival Band“ Kein bisschen leise!

Von „Suzie Q.“ bis „Bad Moon Rising“ - das Konzert der „CCR Revival Band“ in der „Schraubbar“ hatte was von einer Zeitreise.

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Die „CCR Revival Band“ rockt.

Quelle: mig

BÜCKEBURG. Jens Petersen (Gitarre), Rolli Reuter (Drums), Peter Wilcek (Gesang, Gitarre) und Bernd Reuss (Bass) legten richtig los und sorgten so für eine tolle Stimmung und ein angemessenes Woodstock-Feeling.

„CCR“: es gibt wohl kaum einen Rockfan, der dieses Kürzel nicht kennt. Bis heute gelten „Credence Clearwater Revival“ als ein Meilenstein des Genres, zahlreiche Hits inklusive. Sänger John Fogerty und seine Bandkollegen spielten Musik, die tief aus dem Süden der USA zu kommen schien. Dieser „Southern Rock“ changierte zwischen Blues und „Swamp Rock“ - und hört sich immer noch erstaunlich modern an. „Suzie Q.“ „Bad Moon Rising“ oder „Hey Tonight“ oder „Hello Mary Lou“ und „Door to Door“ sind nur einige Beispiele für Songs, die immer noch im Radio rauf und runter laufen. Im Grunde gibt es keine „CCR“-Scheibe ohne mindestens einen Evergreen. Kein Wunder also, dass die Band beim legendären Woodstock-Festival als Headliner galt. Dass „CCR“ den „Kids“ kaum noch ein Begriff sind, dürfte vor allem daran liegen, dass sie nur fünf Jahre (von 1967 bis 1972) zusammen blieben. Gut also, dass es eine „Revival-Revival“-Band gibt, die diese Lücke füllt.

Wer aber eine reine 1:1- Kopie erwartet, wird von der Revival-Formation enttäuscht sein. Manches klingt heftiger als man es von „CCR“ gewohnt ist, mit viel „Wumms“, einfach zeitgemäßer. Erstaunlich nah dran am Original ist die Stimme von Peter Wilcek, dem Sänger der Gruppe. Sein Organ erinnert an das von John Fogerty, ist aber noch kratziger und voluminöser. Seine „Schreie“ sind noch durchdringender und wilder und gehen wirklich durch Mark und Bein. Kurzum: ein tolles Konzert, das Lust macht die alten Platten rauszukramen. „CCR“ – da sind sich alle einig – haben einen würdigen Nachfolger gefunden. mig

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