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Keine Bekehrungsmaschine

IGS Keine Bekehrungsmaschine

Einblicke in das Angebot der Integrierten Gesamtschule (IGS) der Immanuel-Schule hat eine Informationsveranstaltung für Eltern und Kinder vermittelt.

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Einige Schüler der sechsten Klassen stellen die Immanuel-IGS vor.bus

Quelle: bus

Bückeburg. „Der Schulwechsel ist für Kinder und Eltern gleichermaßen eine total spannende Sache. Man wird größer und noch selbstständiger, lernt neue Sprachen, neue Fächer und neue Lehrer kennen“, führte Gudrun Raupach aus.

 Die Schulleiterin, die ausdrücklich auf die hohe Qualität der Schaumburger Schullandschaft aufmerksam machte, stellte die Besonderheiten der Immanuel-IGS mit Unterstützung einiger Schüler der aktuellen sechsten Klasse vor.

 „Hier kann man man selber sein und wird so angenommen wie man ist“, lautete ein Statement. „Die Lehrer haben das Wohl des Kindes im Blick – ich habe mich deutlich verbessert“, erklärte ein anderes Kind. „In unseren kleinen Lerngruppen kann man sich besser konzentrieren“, gab ein weiterer Schüler zu Protokoll. Und: „Ich freue mich, dass mich alle gleich akzeptiert haben.“

 Raupach erläuterte, dass an der IGS Schüler auf unterschiedlichen Leistungsniveaus in einer Klasse unterrichtet werden. „Um ein gutes Verhältnis der Leistungsvielfalt zu erhalten, werden ungefähr gleich viele Bewerber mit Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialempfehlung aufgenommen.“

 Mit Blick auf die Aufnahmekriterien stellte die Schulleiterin das Prinzip der Freiwilligkeit heraus. Daraus resultiere, dass die Kinder und jungen Erwachsenen bereit sind, sich auf eigenständiges und kooperierendes Lernen einzulassen. Die private Schule biete Raum für Kinder, die sich gemäß ihrer Möglichkeiten entfalten wollen und die sich ausstrecken nach dem, was für sie möglich ist.

Eine christliche Überzeugung sei keine Voraussetzung für die Aufnahme. Es werde aber vorausgesetzt, dass die christliche Grundlage der Schule Respekt finde. „Wir beten nicht vor jeder Arbeit“, verdeutlichte Raupach, „leben aber bewusst christlich.“ Bei der Immanuel-Schule handele es sich um eine Weltanschauungs- und nicht um eine Bekenntnisschule. „Wir sind keine Mitarbeiter einer Bekehrungsmaschine, sondern ganz normale Menschen.“

Bei den Aufnahmekriterien spiele zudem die Bereitschaft der Erziehungsberechtigten zur aktiven Teilnahme an der Schulgemeinschaft eine Rolle, legte die Leiterin dar. Was unter anderem durch die Besuche der Elternabende und Elterngespräche sowie durch praktische Mitarbeit zum Ausdruck komme.

Hinsichtlich des von 8 bis 15.30 Uhr dauernden Unterrichts führte die Pädagogin als Hauptmerkmale an:

Doppelstunden mit festen Bezugslehrern, ritualisierter und rhythmisierter Stundenplan, fächer- und jahrgangsübergreifende Lernmodule, Führen eines Lerntagebuches, intensives Medien- und Methodentraining, offene und handlungsorientierte Unterrichtsformen wie Planarbeit, Lernen an Stationen, freie Arbeit an selbst gewählten Themen und Projektarbeit sowie Fördern und Fordern in kleinen Lerngruppen.

 Für den Besuch der Immanuel-Schule wird ein am Einkommen der Erziehungsberechtigten orientiertes Schulgeld erhoben. Dieses reicht von 80 bis 330 Euro. „Am Geld ist ein Besuch aber noch nie gescheitert, hier bestehen durchaus Gesprächsmöglichkeiten“, erklärte Raupach, die zudem daran erinnerte, dass an der Hermannstraße eine Schulkleidungs-, Schmink- und Handyordnung gilt. Das Mitbringen von Mobiltelefonen mit Internetanschluss oder Kamera ist nicht erlaubt.

 Weitere Informationsveranstaltungen sind für Freitag, 20. März, und Dienstag, 19. Mai, vorgesehen. Für Donnerstag, 30. April, plant die Immanuel-Gesamtschule einen Tag der offenen Tür.

 Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon (05722) 901635 oder auf der Homepage der Schule www.immanuel-schule-schaumburg.de bus

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