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Bückeburg Stadt Keine konkreten Zusagen aus Hannover
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Keine konkreten Zusagen aus Hannover
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00:24 18.07.2015
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Bückeburg

WIR hatte im Zusammenhang mit der Gewaltproblematik an Bückeburger Grundschulen die überregionale Politik eingeschaltet. In Briefen an die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und an Ministerpräsident Stefan Weil hatte Ratsherr Andreas Paul Schöniger die Konfliktsituation beschrieben und dringend um Unterstützung durch die Einstellung von Sozialpädagogen gebeten. „Wir brauchen auch an den Bückeburger Grundschulen schnell Sozialpädagogen“, so Schönigers Forderung.

In einer Pressemitteilung informierte WIR nun über die Reaktionen. So habe sich Schwesig sehr offen gezeigt und betont: „Schulsozialarbeit kann sicherlich einen wichtigen Beitrag leisten zum Gelingen des Schulalltags, denn sie kann präventiv und vermittelnd gegen Ausgrenzung von einzelnen Schülerinnen und Schülern oder gar Gewalt an Schulen wirken.“ Da aber Schul- und Bildungspolitik in die Zuständigkeit der Länder falle, sehe sie vor allem dort die Verantwortung, „gute Rahmenbedingungen“ zu gewährleisten“.

Ähnlich sehe das auch die Landesregierung, für die das Kultusministerium die Anfrage aus Bückeburg beantwortet habe, so WIR. Und zitiert. „Wir können Ihr Anliegen sehr gut nachvollziehen. Der von Ihnen angemahnte Ausbau der sozialpädagogischen Arbeit an den Schulen in Niedersachsen wird vom Kultusministerium mit Nachdruck verfolgt.“

Es werde derzeit ein Gesamtkonzept erarbeitet. Das Kultusministerium werde die Gewaltprävention an den Schulen als einen inhaltlichen Schwerpunkt der sozialen Arbeit ansehen. In der Konzeptphase könne man jedoch noch keine Aussagen zu einem zusätzlichen Mitteleinsatz treffen.

„Diese Antworten sind für die künftige schulische Arbeit trostreich, helfen uns in der gegenwärtigen Situation jedoch nicht weiter“, bewertete WIR-Kreischef Richard Wilmers die Reaktionen. Und weiter: Schulsozialarbeit an den Grundschulen sei dringend erforderlich, um Fehlentwicklungen zu vermeiden.

„Wenn wir hier nicht investieren, werden wir dafür später doppelt und dreifach zahlen müssen“, mahnte Wilmers. kk, r

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