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Kindergartengebühren steigen

Erneute Erhöhung Kindergartengebühren steigen

Die Stadt wird die Gebühren für Kindergärten und Krippen mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zum Teil deutlich erhöhen. Im Kindergartenbereich steigen die Gebühren um gut elf Prozent, etwas moderater fällt die Steigerung im Krippenbereich aus.

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Mülltonne in Bückeburg brennt

In Bückeburg steigen die Gebühren für die Kinderbetreuung.

Quelle: Symbolfoto (dpa)

Bückeburg. Eine entsprechende Empfehlung hat der Ausschuss für Jugend und Familie in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Wie Fachgebietsleiter Christian Schütte im Ausschuss erläuterte, wird mit den Erhöhungen die politische Zielvorgabe umgesetzt, dass bis zum Jahr 2017 20 Prozent der Aufwendungen pro Platz durch die Beiträge der Eltern gedeckt werden sollen. Ein Ziel, das mit den jetzt empfohlenen Anhebungen – und zwei weiteren Erhöhungen in den Vorjahren – 2017 erreicht wird.

Derzeit liegt die Kostendeckung bei 14,14 Prozent. Insgesamt gibt die Stadt 3,6 Millionen Euro für die Betreuung der Kinder in den Tagesstätten und Krippen aus: 2,4 Millionen trägt die Verwaltung, 1,2 Millionen Euro die Eltern. Was aufgrund der „diffizilen Berechnungen“ wie es die Ausschussvorsitzende Anka Knechtel (SPD) formulierte, dennoch nur 20 Prozent ausmacht.

Erhöhung deutlich höher als angedacht

Trotz der zum Teil deutlichen Erhöhung liegt Bückeburg bei den Gebühren noch unter den Sätzen, die in den Nachbarkommunen wie Obernkirchen, Nienstädt und Stadthagen veranschlagt werden. Insgesamt „keine übermäßigen Kostensteigerungen“, wie Schütte ausführte. Er machte insbesondere die Tarifabschlüsse der Jahre 2015 und 2016 mit Steigerungen von zusammen 5,7 Prozent dafür verantwortlich, dass die Gebührenerhöhung doch deutlicher ausfallen musste, als ursprünglich ins Auge gefasst.

Für die kommenden Jahre schlossen Politik und Verwaltung solche deutlichen Erhöhungen aus. Die 20 Prozent Elternbeteiligung seien erreicht. Künftig gehe es darum, die Preissteigerungen weiterzugeben. In den Kalkulationen noch nicht enthalten sind die zu erwartenden Aufwendungen für die Neueinrichtung einer Krippe an der Hinüberstraße. Diese Mittel seien in künftigen Gebührenrechnungen noch zu berücksichtigen.

Das zweite Kind je Familie zahlt die Hälfte

Ein Überblick über die neuen Gebühren: Kindergarten halbtags viereinhalb Stunden steigt von 70 auf 80 Euro im Monat; Kindergarten über Mittag sechs Stunden wird von 160 auf 180 Euro erhöht; Kindergarten ganztags siebeneinhalb bis neun Stunden steigert sich von 210 auf 240 Euro; Krippe über Mittag sechs Stunden steigt von 205 auf 215 Euro; Krippe Ganztag neun Stunden kostet künftig 290 statt 275 Euro. Das zweite Kind je Familie zahlt die Hälfte, das Dritte ist frei. Bei Sonderöffnungszeiten sind die Eltern mit sieben Euro je halbe Stunde dabei. rc

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