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Kinderhilfsverein sammelt Kleidung

Bückeburg Kinderhilfsverein sammelt Kleidung

Obwohl sich der örtliche „Kinderhilfsverein Chic für Chancen (CfC)“ in erster Linie die Förderung respektive Unterstützung von Kindern aus sozialschwachen Familien auf die Fahne geschrieben hat, können sich in dessen „Umsonst-Boutique“ auch Erwachsene mit gespendeter Secondhand-Bekleidung eindecken.

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Betreuen die „Umsonst-Boutique“ des Bückeburger „Kinderhilfsverein Chic für Chancen“: Sonja Harmening und die beiden ehrenamtlichen „Verkäuferinnen“ Renate Schilz (rechts) und Sibylle Howe (links).

Quelle: wk

Bückeburg. Allerdings müssen auch diese Kunden ihre Bedürftigkeit durch geeignete Unterlagen wie etwa einem Hartz-IV-Bescheid nachweisen, bevor sie in dem an der Bahnhofstraße 18 (im hinteren Anbau des vom Staatlichen Baumanagement Bückeburg genutzten Gebäudes) gelegenen kleinen Laden „einkaufen“ können. Wobei die jeweilige Abgabemenge dem persönlichen Bedarf entsprechen muss, erklärt Sonja Harmening, die Leiterin der „Umsonst-Boutique“. Das soll heißen: Seitens der Kunden die eigene Bedürftigkeit dazu zu nutzen, auch gleich noch Bekleidungsartikel für Verwandte und Freunde mitzunehmen, das geht nicht.

Doch auch so ist die Nachfrage nach der von Privatleuten gespendeten Gebrauchtkleidung sowie einigen neuwertigen Textilien in Form von sogenannter Vorjahresware und Rückläufern, die von einem Versandhandelsunternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, offenbar groß: „Zurzeit haben wir während der zweistündigen Öffnungszeiten – montags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs von 15 bis 17 Uhr – in der Regel mehr als 30 Kunden“, berichtet Renate Schilz, die sich als ehrenamtliche „Verkäuferin“ in der „Umsonst-Boutique“ engagiert. Ursächlich für diese Resonanz sei insbesondere die aktuelle Flüchtlingsproblematik, im Zuge der auch viele Flüchtlinge in Bückeburg und Umgebung – sprich: Bückeburg, Warber, Bad Eilsen und etwa Porta Westfalica – untergebracht seien.

In der Folge ist der Warenbestand des von dem gemeinnützigen Verein betriebenen Lädchens arg geschrumpft. Dabei ist das Sortiment mittlerweile nicht zuletzt mit Blick auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vor allem im Bereich der Baby- und Kinderbekleidung zu dünn.

„Wir brauchen also jede Menge gut erhaltene und tragbare Kinderbekleidung“, sagt Harmening. Dass diese dabei nicht nur intakt, sondern auch sauber sein soll, versteht sich von selbst. Nichtsdestotrotz betont sie, dass dies auch etwas „mit der Würde der Menschen zu tun“ hat, für die diese Waren gedacht sind.

Weitere Informationen gibt es bei Sonja Harmening unter Telefon (0170) 3106796. wk

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