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Bückeburg Stadt Kirchenmusik ein bisschen jeck
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Kirchenmusik ein bisschen jeck
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00:24 20.02.2015
In Top-Form: Siebelt Meier und der Kammerchor „JPS“. Quelle: mig
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Bückeburg

Der Kammerchor „JPS“, der Bläserkreis der Schaumburg-Lippischen Landeskirche, sowie Kantor Siebelt Meier an der Orgel ließen es richtig „krachen“. Das Publikum war begeistert.

 Ein „beschwingendes Konzert“ hatte Ursula Brinkmann („Verein zur Förderung der Kirchenmusik in der Stadtkirche“) in ihrer Begrüßung angekündigt –und dabei nicht zu viel versprochen. Von Beginn standen Stücke auf dem Programm, die in der Stadtkirche sonst eher selten zu hören sind. Etwa der wie eine Zirkusmusik daherkommende „Fun Time Rag“ von Michael Schütz – kongenial überreicht von Kantor Meier an der Orgel. Oder das wunderbare „Dance with me“, das in seiner mächtigen Fröhlichkeit zum Mitklatschen auffordert.

 Überhaupt Siebelt Meier: Dieser reüssierte an diesem Abend nicht nur als Musiker, Kantor und Leiter, sondern auch als Mann für alle Fälle. Erst oben auf der Empore, an der Orgel, dann als Bläser inmitten des Bläserkreises, etwas später als Leiter des Kammerchores „JPS“ und schließlich sogar am Klavier. Ein Auftritt, der einmal mehr deutlich macht: Meier liebt die Musik nicht nur, er lebt sie. Ihm gelingt, was nicht jeder kann: sich sofort und scheinbar mühelos auf die Erfordernisse des jeweiligen Instruments einstellen zu können. Etwa, wenn er am Klavier das weit ausholende „Relax“ und das suggestive „Dreamer“ zum Besten gibt. Und dann wieder zur Trompete eilt, wo er mit dem Bläserkreis das himmelhochjauchzende „Crispy“ und „Woody’s Walk“ von Michael Schütz zu Gehör bringt.

 Viel Beifall bekommt aber auch der Auftritt des Kammerchor „JPS“, der an diesem Abend einen fröhlichen Lobgesang anstimmt. „Das ist ein köstlich Ding“ jubelt der bestens gestimmte Sopran – und: „Erd und Himmel sollen singen.“ Den Schlusspunkt setzt dann wieder der Bläserkreis. Diesmal ganz „smooth“ mit Evergreens wie „Lady Madonna“, „Down by the Riverside“ und „Mr. Sandman“. Ein letztes Mal winseln die Trompeten, ein letztes Mal „bratzt“ der Bass. Die Zuhörer sind begeistert und danken mit stehendem Beifall.

 Fazit: ein spannendes Konzert auf hohem Niveau. Kirchenmusik mal nicht leise, sondern fröhlich, laut und ein bisschen jeck. mig

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