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„Klapsmühle“ mit 43 Arschkarten

Trinkspiel „Klapsmühle“ mit 43 Arschkarten

„Klapsmühle“: So heißt ein neues Spiel, das in diesen Tagen die 20-jährige Marit Heuer auf den Markt gebracht hat. Ein Trinkspiel, bei dem es nicht sehr ernst zur Sache geht. Und bei dem es weniger um das Gewinnen, sondern um eine Menge Spaß geht.

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„Klapsmühle“: Etwas verrückt ist das Spiel, das Marit Heuer selbst entwickelt hat und jetzt in Eigenregie auf den Markt bringt.

Quelle: rc

Bückeburg. 43 sogenannte „Arschkarten“, die man ziehen muss, wenn man sich auf bestimmte Felder gewürfelt hat, sorgen für diesen Spaß. „Ich bin doof“ muss man sich für eine Runde an die Stirn heften, wenn man diese Karte zieht. „Einen Schluck trinken“ oder aber auch mit dem Trinken eine Runde aussetzen. In Zeiten des Smartphone-Zeitalters ist auch an die Spieler gedacht, die den Blick auch während des Spielens nicht vom Bildschirm lassen können.

Eine Arschkarte heißt: „Leg für zwei Runden dein Handy neben das Spielfeld.“ Wer eine andere Karte zieht, muss zum Schützenfest, in die Ausnüchterungszelle, in die Pommesbude oder aber in den Puff. Stilecht bestehen die Spielfiguren natürlich aus verschiedenfarbig lackierten Kronkorken. Nur der Würfel ist weiter eckig.

„Ein Riesenspaß, bei dem es nicht auf das Trinken ankommt“, sagt Heuer – und fügt lächelnd an: „Man kann es natürlich auch mit Wasser oder Saft spielen. Obwohl: Jugendfrei ist es nicht gerade.“ Freigabe erst ab 18 Jahre.

Sie hat das Spiel in rund einem halben Jahr seit April dieses Jahres entwickelt, Ideen umgesetzt oder designt. Auch die Verpackung wird selbst gemacht: aus einem Karton für Mini-Pizza. Dazu gehört – natürlich – die Spielanleitung. Und Rechtshinweise: „Für Folgeschäden wird keine Haftung übernommen. Spielen auf eigene Gefahr.“

Prototyp mit Freunden getestet

Gespielt hat sie das Spiel in den vergangenen Wochen oft. Mit Freunden im heimischen Partykeller wurden die Prototypen vorgestellt und weiter entwickelt. Von dem Raum leitet sich auch der Name des Spiels ab. Früher war in dem Party-Raum die Mühle für das Schweinefutter, darum hieß der Raum „Mühle“. Als sie jetzt über Facebook um Ideen bat, kam einer mit dem Vorschlag „Klapsmühle“. Der war‘s.

Das Spiel produziert die 20-Jährige aus dem Petershäger Ortsteil Warmsen in Heimarbeit, gemeinsam mit Mutter und Schwester. „Eine halbe Stunde brauchen wir pro Spiel.“ Viel Unterstützung hat die angehende Industrie-Kauffrau von ihrem Arbeitgeber erfahren, der Neschen AG. Er stellt nicht mehr benötigte Folien und weitere Materialien zur Verfügung – natürlich komplett abwaschbar. „Die unterstützen mich super.“

Mehr als 70 Reservierungen

Verkaufsstart war am vergangenen Dienstag. Mehr als 70 Reservierungen beziehungsweise verbindliche Bestellungen liegen bereits vor. „Wir haben gut zu tun, die alle abzuarbeiten.“ Das Spiel hat bereits eine eigene Facebook-Seite und ist über eBay zu haben. 15 Euro kostet es, wenn man es selbst abholt. Sonst kommen noch die Versandkosten hinzu.

Bestellen kann man bei klaps-muehle@web.de. Noch setzt Heuer mehr auf Mund-zu- Mund-Propaganda. „Mal schauen, ob der große Durchbruch kommt.“ Auf jeden Fall ist in einem halben Jahr ein erweitertes Arschkarten-Set erhältlich: „Das Spiel darf ja nicht langweilig werden.“ rc

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