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Klassisches Kaufhaus – modernes Angebot

Schild-Center in Bückeburg Klassisches Kaufhaus – modernes Angebot

Dass das Schild-Center weithin eine Besonderheit darstellt, ist vielen Bückeburgern vermutlich auf Anhieb nicht bewusst. Dort gehört das stadtbildprägende Gebäude mit der Adresse Lange Straße 70 bis 72 gleichsam zu den Selbstverständlichkeiten.

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Lichtblick: Das Schild-Center zählt zu den letzten klassischen Kaufhäusern weit und breit.

Quelle: bus

Bückeburg. Ein Dino der Geschäftswelt gewissermaßen. Dabei kommt das letzte klassische Kaufhaus weit und breit durchaus zeitgemäß daher. „In den zurückliegenden Jahren haben wir vor allem das Sortiment der Jungen Mode stark erweitert“, erläutert Astrid Lihra-Kurtz.

 Als Beispiele nennt die Center-Leiterin Marken wie Cecil, Street One, Esprit und Vero Moda. Im DOB-Bereich finden sich Kollektionen bekannter Produzenten wie Gerry Weber, Betty Barclay, Mac und Toni; im Herrenbereich punktet das Center mit Produkten der Anbieter Jack und Jones, s.Oliver, Camel aktive, Brax, Lerros und Casa Moda. „Wir bieten nicht nur Dinge des alltäglichen Bedarfs, sondern auch jede Menge Top-Mode“, betont Lihra-Kurtz. Die Expertin kennt sich bestens aus, wenn es hierzulande um aktuelle modische Vorlieben geht. Sie leitet den Vollsortimenter im Schild-Center seit der 2002 erfolgten Übernahme durch das in Uchte angesiedelte Unternehmen Magro und führte zuvor dessen Filiale in der Fußgängerzone (derzeit Rossmann). Magro führt seine Tradition auf ein im November 1950 von Willi Maiwald in Uchte eröffnetes Geschäft zurück.

 Die Familie stammt ursprünglich aus dem schlesischen Riesengebirge, wo sie ein kleines Kaufhaus bewirtschaftete, aus dem sie 1946 vertrieben wurde. Im niedersächsischen Uchte ging es stetig bergauf. 1987 gründete Hans-Jürgen Maiwald die Magro-Warenhandels-GmbH. Bereits ein Jahr darauf wurden Magro-Märkte in Uchte, Marklohe und Sulingen eröffnet, danach folgten Filialen in Loccum, Wagenfeld, Vechta, Bückeburg, Hoya, Stolzenau, Bohmte, Lahde und Hille. 1988 kam das Modehaus M-Line (Marken-Textilien, Marken-Schuhwaren, Lederwaren und Sportartikel) hinzu. Magro und M-Line wurden 2002 auch im Schild-Center integriert. Heute betreibt das Unternehmen mehr als 15 Filialen.

 In diesen reicht die gut sortierte Auswahl wie an der Langen Straße indes weit über Bekleidungsangebote und die Sportabteilung Intersport hinaus. Kurzwaren, Schmuck, Haushaltwaren und Elektrokleingeräte zählen ebenso dazu wie Geschenkartikel, Spielwaren, Zeitschriften und Zigaretten. Zudem beherbergt das Gebäude eine Bäckerei-Filiale mit großem Café, eine Zweigstelle der Deutschen Post, ein Friseurgeschäft sowie den Mobilfunk- und Internetshop GoMobile. Und wer dort seinen Lottoschein abgeben möchte, wird ebenfalls fündig. Überdies hilft das Team bei der Beschaffung von nicht direkt im Sortiment befindlichen Produkten.

 Rund 40 Fachkräfte kümmern sich um die Erfüllung der Kundenwünsche. „Persönliche Ansprechpartner, kompetente Beratung und umfangreicher Service gehören seit jeher zu unseren Stärken“, legt Center-Leiterin Lihra-Kurtz dar. „Manche Mitarbeiter stehen uns seit mehr als 25 Jahren zur Seite, auf der anderen Seite sorgen wir als Ausbildungsbetrieb dafür, dass der Nachwuchs nicht doch zu kurz kommt.“

 Mit Blick auf die Einkaufsmöglichkeiten im Internet merkt sie an, dass sich das Einkaufsverhalten in den zurückliegenden Jahren grundsätzlich geändert habe. Junge Leute tendierten mehr zum Online-Shopping, ältere bevorzugten nach wie vor das Einkaufserlebnis vor Ort. „Ich persönlich möchte die Sachen, für die ich mich interessiere, noch direkt fühlen können“, erläutert die Center-Chefin. Im Schild-Center begegnet man der Konkurrenz aus dem weltweiten Netz mit mehreren Aktivitäten. Im Rahmen einer Stammkunden-Aktion heißt es beispielsweise „Ihre Treue zahlt sich aus“. Die Teilnehmer erfahren als Erste von Rabattaktionen, exklusiven Angeboten, Events und Top-Sparvorteilen. bus

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