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Klaviere und Kunstmeile gesucht

Bückeburg Klaviere und Kunstmeile gesucht

Bis zum 18. September ist es noch eine Weile hin. Aber die Vorbereitungen für die achte „Lange Nacht der Kultur“ am Freitag, 18. September, laufen bereits auf Hochtouren. An 35 Örtlichkeiten wird es von 18 Uhr bis Mitternacht 120 bis 150 Veranstaltungen geben.

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Graffiti-Kunst mit Patrik Wolters wird es wieder geben. Übrigens: Das Kunstwerk ist wie erhofft bis heute nicht übermalt.

Quelle: Archiv

Bückeburg. Das kulturelle Angebot umfasst wieder alle Genres, fünf Orchester treten auf, darunter zwei Big Bands. Es gibt wieder den Anschnitt einer Thementorte, dieses Mal zu Wilhelm Busch. Für die Technik sorgt wie üblich BDT-Bückeburg. Die Bändchenpreise bleiben konstant bei fünf Euro und ermöglichen den Eintritt zu allen Veranstaltungen. Das teilten der Vorsitzende des Kulturausschusses und Sprecher des Arbeitskreises „Lange Nacht“, Albert Brüggemann, und Wirtschaftsförderin Bettina Remmert von der Verwaltung mit.

Beide forderten die Künstler auf, sich verbindlich anzumelden und Infos über sich und ihre Vorhaben in der Touristinformation einzureichen. „Das läuft wie üblich etwas zögerlich“, so Brüggemann. Dennoch stehen viele Programmpunkte schon sicher fest. Sicher ist das die Ballettschule Voges und die Tanzschule Mark Rudi bei der Eröffnung auf dem Marktplatz und eigenen Veranstaltungsblöcken dabei sein werden. Sicher ist auch, dass der Graffitti-Künstlter BeNer1 alias Patrik Wolters wieder dabei ist. Nachdem er im vergangenen Jahr die Passage zum Witte-Platz mit Kunst verziert hatte, sind dieses Jahr Objekte auf dem Witte-Platz selbst an der Reihe – Objekte, die in der Regel auch immer darunter zu leiden haben, dass sie mit Parolen zugeschmiert werden.

Da in diesem Jahr die IMAS, die Internationale Musikakademie für Solisten, vier Wochen später beginnt, stehen für die „Lange Nacht“ mehr Säle im Schloss und im Staatsarchiv zur Verfügung, das diesmal daher mit eigenen Programmblöcken im Saal des Archivs vertreten sein wird.

Wie seit Beginn der „Langen Nacht“ hat die Arbeitsgruppe eine „Wellenbewegung“ bei den teilnehmenden Künstlern beobachtet. Die ersten Jahre waren viele Maler dabei, dann folgten Lesungen und jetzt Lesungen mit Musikbegleitung. Das stellt die Organisatoren vor Herausforderungen: Sie brauchen Klaviere, gut erhalten, gestimmt und am besten geschenkt, sodass die Instrumente auch für spätere „Lange Nächte“ genutzt werden können. Die Klaviere werden auch abgeholt, zur Not tun es auch elektrische Klaviere. Wer eins hat, kann sich mit Bettina Remmert, Telefon (05722) 206131, in Verbindung setzen.

Noch ein Problem zwickt die Macher: Sie wissen nicht, wohin sie in diesem Jahr die „Kunstmeile“ legen können. 2014 waren noch in leer stehenden Ladenlokalen an der Braustraße Ausstellungen diverser Künstler zu sehen. In diesem Jahr haben wir noch keinen geeigneten Ort gefunden, sagte Brüggemann. Im Gegensatz zum Vorjahr sollen die Ausstellungen nicht wieder über 14 Tage laufen. rc

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