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Kleine Aliens spielen mit

Frisch renovierter Spielplatz in Bückeburg Kleine Aliens spielen mit

Nur strahlende Gesichter hat es bei der Einweihung des frisch renovierten Spielplatzes im Bückeburger Höppenfeld gegeben. Rund 19000 Euro hat die Stadt in zahlreiche neue Geräte investiert – dazu kam ehrenamtliches Engagement beispielsweise von der Siedlergemeinschaft und der städtischen Kindertagesstätte.

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Bürgermeister Reiner Brombach und einige der ehrenamtlichen Helfer haben allen Grund zur Freude – hinter ihnen die Kunstwerke der Hortkinder.

Quelle: mig

Bückeburg. Einig waren sich alle Besucher darin, dass die Renovierung des Ende der sechziger Jahre eingerichteten Spielplatzes dringend nötig war. Die Farbe blätterte, das Holz faulte, kurzum: Der Platz hatte schon einmal bessere Zeiten gesehen. Für Kornelia Müller, die Vorsitzende der Siedlergemeinschaft Bückeburg, waren das unhaltbare Zustände. Sie ergriff die Initiative und regte bei der Stadt die Maßnahme an.

 Und weil man nicht auf den Bauhof warten wollte, legten die Siedler selbst Hand an. Heinz Kramer, Walter Müller und die Hortkinder der Städtischen Kindertagesstätte kümmerten sich um den größten Schandfleck des Platzes – eine politische Schmiererei an den benachbarten Garagenwänden. Die kindlichen Figuren sind jedenfalls richtig gut gelungen. Kleine Aliens, die träge auf einem Garagenfenster liegen. Eine Phantasiefigur mit langen Antennen – einfach toll.

 Richtig gut gelungen ist auch die vom Bauhof vorgenommene Sanierung des Spielplatzes selbst. Der Platz lädt zum Verweilen ein, dazu kommen zahlreiche neue Geräte wie das Multifunktionsgerät „Himalaya“ (mit Klettergerüst und Rutsche), eine Wippe, ein Wipp-Tier und eine Schaukel. „Hier können sich Kinder sehr wohlfühlen“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach, der sich die feierliche Wiedereröffnung nicht hatte nehmen lassen: „Kinder sind nicht nur unsere Zukunft, durch Kinder wird eine Siedlung lebens- und liebenswert.“ Einen Dank richtete Brombach an „all die, die mitgeholfen haben, den Spielplatz in neuem Glanz erstrahlen zu lassen“. Man sehe, dass der Spielplatz dringend vonnöten sei.

 Kornelia Müller dankte ebenfalls allen Helfern und regte an, den Platz auch zum „sich treffen, ausruhen und im Schatten sitzen“ zu nutzen. „Hier können sich die Eltern treffen und unterhalten. Das ist ein wirklich schöner Ort geworden“, so die Vorsitzende der Siedlergemeinschaft. Bis in den Abend saßen die Anwohner dann noch zusammen; es gab Würstchen vom Grill und leckere Getränke.

 Und die Kinder? Die hatten den Platz ohnehin schnell in Besitz genommen. Mona und Lisa die Wippe, Marvin die Rutsche. Was ihnen am neuen Spielplatz (einem von neun Plätzen in der Kernstadt) besonders gut gefällt? „Dass er jetzt wieder richtig gut aussieht.“  mig

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