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Kneipennacht füllt Bückeburger Wirtshäuser

Bückeburg / Veranstaltung Kneipennacht füllt Bückeburger Wirtshäuser

Volle Innenstadt, volle Gasthäuser und begeisterte Besucher: Auch in diesem Jahr ist die Kneipennacht in Bückeburg ihren Erwartungen gerecht geworden.

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Die Besuchern haben sichtlich Spaß bei der Kneipennacht.

Quelle: jp

Bückeburg. Bei der vierten Auflage des von der Agentur Gastro Events aus Moormerland organisierten Musikfestivals, das stets an einem Abend in mehreren ausgewählten Gastronomiebetrieben unterschiedliche Live-Bands auf die Bühne bringt, präsentierten sich diesmal acht Formationen in vollen Häusern.

 Dabei hätte das reichlich ungemütliche Wetter dem Erfolg durchaus noch den einen oder anderen Strich durch die Rechnung machen können. Doch angesichts einer zwar sehr kühlen, aber im Lauf des Abends fast durchweg trockenen Witterung zog es wieder eine Vielzahl musikalisch interessierter Kneipenbummler erst auf die Straßen und dann vor die Live-Bühnen.

 Die Mischung macht’s: Den Reiz bei der mittlerweile in zahlreichen Städten Norddeutschlands regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsreihe bildet vor allem die Kombination aus heimischen sowie zwar etablierten, aber am Orte des Geschehens nahezu unbekannten Bands. Das zieht dann eben beide Arten von Musikfreunden an: sowohl diejenigen, die Spaß am Altbekannten und Bewährten haben, als auch die mit geballter Neugierde und Vorfreude auf Neues.

 Den Auftakt machten die Celtic-Folk- und Mittelalter-Spezialisten der Gruppe Sangesfolk in der „Alten Schlossküche“. Die kommen zwar aus Emden, sind aber in Bückeburg schon alte Bekannte: Frontmann Marco Neumann spielte in dieser Formation nicht nur bereits mehr als einmal in der Schlossgastronomie, sondern absolvierte mit seiner anderen Stammband „Lack of Limits“ bereits mehrere musikalische Stippvisiten im „Minchen“. In der Schlossküche zelebrierten Sangesfolk ihre keltische Folklore auch diesmal wieder so inbrünstig, intensiv und lebendig, als kämen im nächsten Augenblick die legendären Rapalje um die Ecke.

 Mit Gassenhauern, Country und Schlagern ebenso wie mit diversen launigen Ansagen und Kalauern warteten im „Gildestübchen“ die Glad Backers auf, zwei echte Ruhrpott-Jungs aus – wie der Name schon richtig vermuten lässt – Gladbeck. Wem der Sinn mehr nach lateinamerikanischen Klängen stand, der war an diesem Abend im „Scarabeo“ an der Bahnhofstraße mit der Salsa-Band Latino Total an der passenden Adresse. Und so richtig krachen ließen es die Mannen (plus Dame am Keyboard) der Party-Band „Die Kassenpatienten“ aus Rheine, die den Joël-Le-Theule-Saal mit Schlagern und Rock-Klassikern von Andreas Bourani bis Wolfgang Petry und von Alanis Morisette bis Van Halen zum Kochen brachten. Ihren Heimvorteil nutzten die Band Champagne im „Le Bistro“ sowie zum Abschluss und Ausklang „Rio die Band“ in der „Hofapotheke“.

 Für Veranstalter Adam Ruta ging jedoch auch diese Kneipennacht nicht völlig stressfrei über die Bühne. Hatte er 2014 mit der „Destille“ und der „Ostalgie“ den kurzfristigen Ausfall gleich zweier Spielstätten auffangen müssen, so ließen ihn diesmal aufgrund der derzeit grassierenden Grippewelle zwei Bands im Stich. Im „Minchen“ spielten nicht wie angekündigt die Partyrocker von Freezeland aus Friedeburg, sondern Cookie & Friends aus Haltern am See, und den krachledernen Rockabilly in der „Falle“ lieferten nicht Colly & The Steamrollers aus Düsseldorf, sondern das Trio Hot Rodt aus Neuss.

 Dennoch zog Ruta ein positives Resümee: „Da der Wettergott es gut mit uns meinte, ist es vor zu allem zu späterer Stunde in vielen Locations richtig voll geworden. Wir hoffen daher, dass das so weitergeht und wir im kommenden Jahr noch eine Schippe drauflegen können.“ jp

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