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Kohlmann und Heimann 35 Jahre in der CDU

Bückeburg / Landtagsdirektkandidatur Kohlmann und Heimann 35 Jahre in der CDU

Die Jahresversammlung des CDU-Stadtverbands hat möglicherweise eine Vorentscheidung über den künftigen Landtagsdirektkandidaten der Schaumburger Christdemokraten im Wahlkreis 37 erlebt.

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Thorwald Hey (links) und Brigitte Einfalt-Spieß (Dritter von links) ehren die langjährigen Mitglieder Ingeburg Holeisen (von links), Frank Koch, Peter Kohlmann, Ekkehard Dürig, Wilhelm Henrich, Inge Grothe, Martin Grothe, Johannes Martens, Ingrid Deventer, Friedrich Meyer, Cord Siekmeier und Helmut Heimann.

Bückeburg. Jedenfalls spendierten die im Joël-Le-Theule-Saal des Rathauses tagenden Bückeburger dem Kandidaten Mike Schmidt (Auhagen) den weitaus kräftigsten Applaus des Abends. Schmidt soll bei einer Urwahl am 26. Juni in Stadthagen gegen Christel Oberheide antreten, die am Versammlungsabend lediglich per vom Vorsitzenden Thorwald Hey verlesenen Brief von sich Reden machte.

 Trotz Oberheides Abwesenheit mangelte es der Zusammenkunft nicht an Rednern. Da traf es sich mit Blick auf die zur Verfügung stehende Zeit gut, dass der Stadtverbandsvorsitzende Thorwald Hey überwiegend Ereignisse der geselligen Art wie Bosseln, Ostereierschießen, Ferienpassfahrt nach Hannover, Kartoffelfest und Grünkohlessen in Erinnerung rief. Im Bericht aus der Stadtratsfraktion richtete Axel Wohlgemuth sein Hauptaugenmerk auf die Themenfelder „Bewegung“ und „Bildung“. Schatzmeisterin Marlies Rohde stellte eine in etwa ausgeglichene Haushaltslage vor, die keinerlei Anlass zur Kritik gab. Für die Frauen-Union machte Brigitte Einfalt-Spieß auf das am Sonntag, 6. Mai, von der Initiative „Alle unter einem Dach“ veranstaltete Kulturfest aufmerksam. Friedel Pörtner stellte die bemerkenswerte Entwicklung der Senioren-Union heraus. Die unter seiner Leitung stehende Abteilung ist in den zurückliegenden zwei Jahren von 13 auf aktuell 73 Mitglieder angewachsen. Dem Ortsverband gehören derzeit 148 Frauen und Männer an.

 Pörtner kündigte für die bevorstehenden Wochen eine Initiative an, die eine Verkehrsberuhigung von der Ulmenallee bis zum Kreisel Herminenstraße/Schulstraße zum Ziel hat. Vor dem Krankenhaus werde zum Teil erheblich zu schnell gefahren. „Wer morgens die Herminenstraße benutzt, wird wissen, dass es kaum möglich ist, dort einigermaßen ungefährdet zu bleiben“, betonte der frühere Landtagsabgeordnete. Pörtner erinnerte zudem an vier Fahrten (unter anderem ins Berliner Schloss Bellevue zum damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff) sowie an zahlreiche öffentliche Veranstaltungen mit prominenten Gästen.

 Schmidt schilderte detailreich seinen bisherigen Werdegang und einige seiner politischen Zielvorstellungen. Landtagsabgeordneter Otto Deppmeyer hob hauptsächlich auf das in Obernkirchen/Vehlen geplante Gesamtklinikum ab. „Die Region Obernkirchen profitiert von solch einem Unternehmen“, stellte der Politiker heraus. Die Suche nach einem neuen Standort könne bis zu 15 Millionen Euro kosten, meinte Deppmeyer, der insbesondere die Haltung von Bündnis 90/Die Grünen in diesem Zusammenhang kritisierte. „Die Aktivitäten um die Verhinderung einer schnellen Durchsetzung kann ich an dieser Stelle nicht verstehen.“

 Beim Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ rief Hey auf: Cord Siekmeier (zehn Jahre Mitgliedschaft), Friedrich Meyer und Frank Koch (jeweils 15 Jahre Mitgliedschaft), Ingrid Deventer (20 Jahre), Martin Grothe, Johannes Martens, Ekkehard Dürig und Wilhelm Henrich (jeweils 25 Jahre) sowie Inge Grothe, Peter Kohlmann und Helmut Heimann (jeweils 35 Jahre).

 Bleibt anzumerken, dass der außergewöhnlich starke Beifall für den Kandidaten Mike Schmidt einem Tatbestand geschuldet war, der bis zu seinem Auftritt bei keinem seiner Vorredner in irgendeiner Art und Weise Berücksichtigung gefunden hatte. Zeitgleich mit der CDU-Versammlung war in Hannover das Spiel der „96er“ gegen Standard Lüttich angepfiffen worden. Das landes- und kreisweit viel beachtete Ereignis hatte vor Schmidt niemand für erwähnenswert befunden. Umso größer war der Applaus, als der Kandidat den Zwischenstand von 2:0 für die Hannoveraner bekannt gab.

 Die Versammlung bestimmte als Delegierte für den nächsten Kreisparteitag: Brigitte Einfalt-Spieß, Johannes Martens, Friedrich Pörtner, Marlies Rohde, Thorwald Hey, Peter Kohlmann, Ulrike Eggers, Ludwig Pohl, Axel Wohlgemuth, Cord Siekmeier, Michael Pohl, Hermann Kempf, Jörn Prange, Melanie Thiem und Friedrich Meyer. Als Ersatzdelegierte wurden gewählt: Sebastian Lohmeyer, Heinrich Öttking, Lieselotte Nasemann, Horst Neufahrt, Christoph Wehking, Karsten Bröker, Klaus Rohde, Matthias Kellermeier, Reiner Brandt und Alexander Weiß.

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