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Kompetenzen, Gesetze, Grenzen

Medienerziehung Kompetenzen, Gesetze, Grenzen

Dass die Workshops zur Medienerziehung am Gymnasium Adolfinum in Bückeburg inzwischen nicht mehr im siebten Schuljahr stattfinden, sondern bereits im Jahrgang darunter, hat Gründe: Immer mehr Sechstklässler sind vernetzt und verbringen nicht wenige Stunden im Internet – das zeigen aktuelle Studien.

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Medienerziehung am Adolfinum: Hauke Burgdorf vom Verein „smiley“ gibt Schülern des sechsten Jahrgangs Tipps.

Quelle: pr.

Bückeburg. So besaßen 2015 nach einer im „Spiegel“ veröffentlichten Untersuchung 85 Prozent der Zwölf- bis 13-Jährigen in Deutschland ein Smartphone. Es wird gespielt und gesurft, telefoniert und gechattet. Streit in der frei gebildeten „Gruppe“ kann gefährliche Ausmaße annehmen, auch wenn es nicht gleich um Cybermobbing geht.

Mit dem Verein „smiley“ aus Hannover hat das Adolfinum einen Kooperationspartner, der prinzipiell offen ist für die Medien, die den Alltag der Schüler prägen. Der moralische Zeigefinger dirigiert nicht die Aktivitäten, wenn es um WhatsApp, Instagram und Facebook geht. Die Kinder sollen offen über ihre Erfahrungen sprechen können. Notwendige Grenzen sollen nachvollziehbar sein. Für eigene und fremde Gefährdungen wird sensibilisiert. Man setzt auf Verantwortung, soweit das in jungen Jahren schon möglich ist. Was erlaubt ist, wird ebenso besprochen wie die Verbotsbestimmungen des Medienrechts, etwa wenn es um fremdes Bildmaterial für „Fanpages“ geht.

Damit Eltern im Gespräch mit ihren Kindern kompetent sind und realistisch, also nicht unbedacht und leichtfertig, aber auch nicht überbesorgt und rigide, bietet „smiley“ auch Info-Abende für Erwachsene an.

Im Adolfinum gibt es am Dienstag, 18. Oktober, ab 19 Uhr im Forum der Schule einen öffentlichen Elternabend. Die Einladung richtet sich besonders, so Sabine Fischer als Koordinatorin für Medienerziehung, an die Eltern der Schüler der Jahrgänge fünf bis acht. Gerne würde man auch Eltern begrüßen, deren Kinder nicht auf das Adolfinum gehen. Der Eintritt ist frei. r

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