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Kontakte intensivieren

Partnerstadt Kontakte intensivieren

„Ein rundum gelungener Austausch.“ So hat das Fazit der Fahrt der Bückeburger in die Partnerstadt Sablé über das verlängerte Pfingstwochenende gelautet, das jetzt in der jüngsten Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses gezogen wurde.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Bückeburg. Bürgermeister Reiner Brombach resümierte im Namen von Rat und Verwaltung: „Eine rundum gelungene, freundschaftliche und liebevolle Betreuung mit einem einfallsreichen Programm.“

Ratsherr Dieter Wilharm-Lohmann (CDU), erstmals dabei: „Ein sehr angenehmer Besuch. Ohne die Sprachbarriere hätte man noch mehr kommunizieren können.“ Ein Vertreter der Stadtjugendpflege, die mit zwölf Jugendlichen dabei war: „Es war sehr, sehr schön, es hat uns gut gefallen. Die Kontakte bestehen weiter.“ Für 2018 ist bereits ein Gegenbesuch des Jugendparlaments der Stadt Sablé in Bückeburg geplant.

Angesichts der allseits bekannten Probleme, dass es zunehmend schwieriger wird, die Kontakte in die Partnerstadt aufrechtzuerhalten beziehungsweise neue Kontakte zu knüpfen, wies der Bürgermeister darauf hin, dass die Kontakte auf Rats- und Verwaltungsebene funktionierten. Es hapere aber zwischen den Vereinen. Es gebe zwar Interesse, wie auch seitens der Franzosen immer wieder betont wurde, nur: „Bei der Umsetzung hapert es.“

Soziale Medien mindern Interesse am Austausch

Es sei wichtig, dass Schulen, Jugendliche und auch die Feuerwehr als ein „Leuchtturm“ dabei seien. Man müsse aber akzeptieren, dass angesichts der heutigen Möglichkeiten, insbesondere mit sozialen Medien, nicht mehr so viel Interesse zum Austausch bestehe.

Kinder und Jugendliche seien noch begeisterungsfähig. Deshalb müssten etwa Lehrer unterstützt werden, die sich für den Austausch engagieren. In diesem Kontext gab Fachgebietsleiter Christian Schütte einen Hinweis: „Die Stadt bezuschusst auch Klassenfahrten in Partnerstädte, wenn entsprechende Anträge gestellt werden.“

Der Ausschussvorsitzende Wolfhard Müller (SPD), seit langen Jahren in Sachen Partnerschaft aktiv und mit engen Kontakten nach Sablé, wies darauf hin, dass überlegt werden müsse, wie weiter gemacht wird. Er habe Gespräche mit den Fußballern des FC Sablé geführt und Kontakte zum VfL Bückeburg hergestellt. Pfingsten 2018 sollen nun zwei Jugendteams des VfL nach Frankreich fahren und neue Kontakte aufnehmen. „Ich hoffe, dass das klappt.“

Potenzial im kulturellen Bereich

Müller wies auf einen Vorschlag des 2. Bürgermeisters der Stadt Sablé hin: „Der hält einiges von der Partnerschaft.“ Dieser habe vorgeschlagen, dass sich beide Seiten im kleinen Kreis treffen, um zu besprechen, wie es mit der Partnerschaft weitergehen soll. Insbesondere seien auch die Kontakte im kulturellen Bereich weiter ausbaufähig. „Wir müssen versuchen, die Stadt Sablé mehr einzubinden, um neue Kontakte herzustellen“, so Müller.

Das funktioniert auf der Ebene der Jugendlichen bereits gut, wie aus dem Bericht von drei Teilnehmerinnen des Jugendaustausches deutlich wurde, die auf Einladung des Jugendparlaments nach Frankreich gefahren waren. Ein Teil der Jugendlichen kannte sich bereits von vorherigen Austauschen. Die Kontakte bestanden und bestehen über die sozialen Medien über die Besuche hinaus.

Im kommenden Jahr wird das Jugendparlament in Bückeburg erwartet. Trotz aller Sprachbarrieren habe man sich „mit Händen und Füßen“ unterhalten sowie viel Spaß und ein schönes Programm gehabt. Die Bückeburger – „eine bunt zusammengewürfelte Truppe“ – waren zu zwölft nach Frankreich gefahren. Es hätten aber durchaus mehr Teilnehmer mitfahren können. Die Ausschreibung für den Austausch war über die Schulen gelaufen, insbesondere eine Französisch-Lehrerin des Gymnasiums Adolfinum. rc

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