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Kopfsteinpflaster weiterhin ein Problem

Bückeburg / Behindertenbeirat Kopfsteinpflaster weiterhin ein Problem

Was die Barrierefreiheit im Stadtgebiet betrifft, sieht der Behindertenbeirat der Stadt Bückeburg durchaus noch Handlungsbedarf. So haben Mitglieder des Gremiums bei dessen jüngster Sitzung berichtet, dass auf einem Gehweg an der Petzer Straße (in Petzen) platzierte Straßenlaternen dazu führen, dass Rollstuhlfahrer oder Passanten mit Kinderwagen an den jeweiligen Standpunkten auf die Straße oder einen Grünstreifen ausweichen müssen, um an den Laternen vorbeizukommen.

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Das unebene Kopfsteinpflaster in der Bückeburger Fußgängerzone ist ein vom Behindertenbeirat monierter Kritikpunkt in Sachen Barrierefreiheit für gehbehinderte Menschen.

Quelle: wk

Bückeburg. An der neuen Unterführung in der Bückeburger Kornmasch dagegen sei ein gepflasterter Gehweg am Ende nicht zur Fahrbahnseite abgeschrägt worden, sondern nur zum unbefestigten Randstreifen hin, wo sich nach Regenfällen sogar eine große Pfütze bildet.

 Moniert wurden zudem die während der Jahrmärkte quer über die Fußgängerbereiche verlegten Kabel und Schläuche, mit denen die Verkaufsbuden etwa mit Strom versorgt werden. Für gehbehinderte Menschen würden diese Installationen Stolper- und Hindernisstellen darstellen. Kritik erntete ferner das holperige Kopfsteinpflaster in der Fußgängerzone, das für ältere Menschen, insbesondere wenn diese mit einem Rollator unterwegs sind, nur schlecht zu begehen sei.

 Ebenso kritikwürdig, wenn auch nicht in diesem Maße, sei der Belag aus Granitplatten: Vor dem Kino seien die Natursteinplatten inzwischen zwar neu verlegt und die Fugen verdichtet worden, aber ganz werde man das Problem mit den unebenen Granitplatten leider nicht lösen können, da es sich halt um Natursteinplatten handele, gab Horst Buchholz, der Schriftführer des Beirates, zu bedenken.

 Als notwendig erachtet der Behindertenbeirat überdies eine Ausschilderung in der Innenstadt, anhand der Menschen mit Behinderung den Weg zu den an der Parkpalette, im Stadthaus, der Stadtbücherei und im Schild-Center vorhandenen Behindertentoiletten finden können. Außerdem besteht Informationsbedarf über die Anzahl und die Lage der im Stadtgebiet vorhandenen behindertengerechten, kommunalen Mietwohnungen. Zur Klärung dieser Frage will sich der Beiratsvorsitzende Rolf Hartmann demnächst mit der Gemeinnützigen Kreiswohnungs- und Siedlungsgesellschaft in Verbindung setzen.

 Insgesamt werde in den nächsten zehn Jahren nicht nur die Stadt Bückeburg in Sachen Barrierefreiheit noch einiges machen müssen, resümierte er. Denn der Anteil an alten Menschen in der Bevölkerung werde immer größer, und damit einhergehend müsse man auch deren Probleme stärker berücksichtigen.wk

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