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Kramer geht nach 43 Jahren

Im Ruhestand Kramer geht nach 43 Jahren

Der vierte Advent ist ein besonderer Tag für den Vorsteher der Neuapostolischen Kirchengemeinde (NAK) Bernd Kramer (65) gewesen. Nach 43 Jahren ehrenamtlicher Arbeit, davon fast 40 Jahre als Priester und 22 Jahre als Leiter der Gemeinde Bückeburg, verabschiedete ihn Walter Schorr (61), Betreuer des Kirchengebiets NRW-Nord, in einem Gottesdienst in den Ruhestand.

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Bernd Kramer steht zum letzten Mal als Vorsteher am Altar. 

Quelle: pr.

Bückeburg. Die Nervosität wuchs da nicht nur beim Vorsteher und Leiter der Kirche, der in einem Nebenzimmer auf seinen Einsatz wartete. Auch seine Söhne, Marcel (30) und Sascha Kramer (37) packte das Lampenfieber, trugen die beiden als Organist und Dirigent doch zum Programm bei.

Aus Diakonen und Priestern wurden vor Beginn des Gottesdienstes kurzerhand Parkplatzeinweiser, um der großen Besucherschar Herr zu werden. Schließlich wollte nicht nur die Bückeburger Gemeinde an diesem besonderen Moment teilhaben. Auch aus den umliegenden Gemeinden waren Mitglieder zu Gast.

Der Gottesdienst begann mit dem ersten Lied. Wie bei der Neuapostolischen Kirche üblich, schritt der sogenannte Apostel, gefolgt vom Vorsteher, den Priestern und Evangelisten und begleitet vom Gesang der Gemeinde zum Altar.

Zum letzten Mal schritt Vorsteher Kramer in seiner Funktion als Amtsträger an den Altar. Was bleibt von 43 Jahren im Dienst der Kirche, fragte er die Gemeinde. Die Antwort gab er selbst: „Paulus spricht von Glaube, Liebe und Hoffnung. Ich setze noch ein Wort drauf: Dankbarkeit.“ Als er dieser Dankbarkeit gegenüber seiner Frau Ursel (66) und seinen Kindern Ausdruck verlieh, fehlten ihm vor lauter Rührung für einen Augenblick die Worte und Tränen bahnten sich den Weg über sein Gesicht.

Auf Kramer folgt Priester Gerd Meyer (56) aus der Gemeinde Bad Oeynhausen. Er wurde an diesem Adventssonntag offiziell zum neuen Vorsteher der Gemeinde ernannt.
Nachdem Walter Schorr den alten Gemeindeleiter offiziell von seinem Amt entbunden hatte, überreichten ihm die Amtsbrüder Geschenke und anbei Blumen für seine Frau. Zudem hatte sich ein zehnköpfiger Projektchor zusammengetan und das Lieblingslied des Vorstehers, „Jerusalem“, eingeübt. Sohn Marcel wuchs dabei stimmlich mit einem Solo über sich hinaus. „Das Lied ging mitten ins Herz“, sagte der sichtlich gerührte Vorsteher.

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