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Kreativ im „Kuhstall“

Cowhouse Project Kreativ im „Kuhstall“

Schon allein der Name macht neugierig: „Cowhouse Project“. Was ist das denn nur für eine Band, die sich „Kuhstall-Projekt“ nennt? Matthias Wenthe lacht, als er die Frage beantwortet: „Ganz einfach: Wir haben für ein CD-Projekt in einem ehemaligen Kuhstall geprobt."

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Wenn Freunde musizieren: Das „Cowhouse Project“ stellt seine CD „Summer Woods“ am 22. Oktober bei einem Konzert im Museum Bückeburg vor.

Quelle: pr

BÜCKEBURG. Wir, das sind Wenthe und seine Frau Bettina und eine Reihe befreundeter Musiker aus der Region und aus Berlin, die aus Spaß an der Musik gelegentlich zusammenspielen. Der Kuhstall befindet sich in Meinsen und wurde von Dirk Flieger, der auch mitspielt, vor einiger Zeit zum „Kulturstall“ umfunktioniert. Er dient nicht nur als Probenraum, dort wurde auch schon Kunst ausgestellt.

Doch zurück zu „Cowhouse Project“. Das „große Freundschaftsprojekt“ begeisterter Musiker, wie Wenthe es nennt, trägt jetzt Früchte: Mit „Summer Woods“ ist eine CD entstanden, die am 22. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wird. An diesem Sonnabend ab 20 Uhr wird der Tonträger im Rahmen eines Konzertes im Bückeburger Museum an der Langen Straße offiziell präsentiert. An diesem Abend spielen Bettina und Matthias Wenthe, Dirk Flieger, Felicitas Kopka, Carlos Baker und Jens Lüpke. Zu den Aufnahmen für die CD haben noch eine Reihe anderer befreundeter Musiker beigetragen.

Was erwartet die Zuhörer? „Wir spielen eine Mischung aus Folk und Jazz“, erzählt Wenthe. Musikalisch lasse sich „Cowhouse“ am ehesten als „Retro-Sixties-Band“ einstufen. Folkige Balladen mit lyrischen Texten wechselten sich mit der Leichtigkeit des Seins in Bossa Songs. Dabei ergänzten sich die klare Folkstimme von Bettina Wenthe und die tiefere Soulstimme von Felicitas Kopka perfekt.

Zwei Jahre für 13 Lieder

Begleitet werden die beiden von Matthias Wenthe und Kopka an der Gitarre, Baker am Kontrabass, Lüpke am Vibrafon sowie Flieger an den Drums. Das Besondere: Alle Stücke stammen aus eigener Feder, es gibt keine Cover-Versionen. Das spart nicht nur Gema-Gebühren, sondern verhilft der Gruppe auch zu ihrem unverwechselbaren Sound. Was in den vergangenen beiden Jahren auf die Beine gestellt worden ist, kann sich durchaus hören lassen, wie Klangproben auf der Internetseite beweisen.

Oft gibt Matthias Wenthe ein paar Akkorde auf der Gitarre vor, seiner Frau fallen spontan die passenden Worte ein, sie singt „einfach mal drauflos“. So beschreibt der Gitarrist den kreativen Prozess, der zu den meisten Songs geführt hat. Die befreundeten Musiker steuerten weitere Ideen bei.

Gut zwei Jahre hat es gedauert, bis 13 Lieder beisammen waren – genug für eine CD und ein abendfüllendes Programm. Aufgenommen wurde zunächst in eigener Regie, abgemixt wurde dann von einem Profi. Mit dem Ergebnis sind Wenthes und Freunde recht zufrieden: „Ein Spaßprojekt mit Anspruch auf Qualität“, umschreibt es Matthias Wenthe. Ob sie diese Meinung teilen, können die heimischen Musikfreunde ganz einfach feststellen – indem sie das Konzert im Museum besuchen.

Die Eintrittskarten, die es nur an der Abendkasse gibt, kosten jeweils zehn Euro.

Infos im Internet: www.cowhouse.de

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