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Krippe ist auf dem Weg

Bückeburg Krippe ist auf dem Weg

Auch von politischer Seite ist der Neubau einer Kinderkrippe nun endgültig auf den Weg gebracht worden. Einstimmig sprach sich der Rat der Stadt Bückeburg in seiner Sitzung am Donnerstagabend für den Neubau aus.

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Bückeburg. Knapp 1,5 Millionen Euro wird der Neubau inklusive der Außenanlagen, der Ausstattung und der Baunebenkosten kosten. Er wird 45 Plätze in drei Gruppen haben: zwei Integrationsgruppen und eine nicht integrative Gruppe. Gebaut werden soll auf einem Grundstück am Straußweg, das sich im Besitz der Stadt befindet.

„Wir müssen ins Verfahren kommen“, mahnte Bürgermeister Reiner Brombach zur Eile. Denn zum einen muss Geld im Nachtragshaushalt für die bereits begonnen Planungen bereitgestellt werden. Zum anderen müssen im Etat 2016 genügend Investitionsmittel bereitgestellt werden, denn bereits Weihnachten 2016 soll die Einrichtung in Betrieb genommen werden.

Grund für die Eile ist die stetig wachsende Nachfrage nach Krippenplätzen. „Es wird immer drängender“, so Brombach. Seit 2013 haben die Erziehungsberechtigten einen gesetzlichen Anspruch auf die Bereitstellung eines Krippenplatzes für Kinder im Alter zwischen ein bis drei Jahren. Da das Nachfrageverhalten der Eltern schwer abzuschätzen gewesen ist, hat die Stadt bisher den Ausbau am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet und keine Plätze auf Vorrat geschaffen. 154 kann die Stadt derzeit in eigenen Einrichtungen, in der von Trägern oder der Tagespflege nachweisen, was bisher reichte.

Nun wird sie von der Nachfrage überrollt. Zum 1. August können 16 Kinder nicht aufgenommen werden, der Bedarf wird in den kommenden Jahren tendenziell steigen, wie in der Verwaltungsvorlage ausgeführt wird. Sehr kurzfristig wird reagiert, in dem im Seniorentreff neben dem Kindergarten „Pusteblume“ in Röcke eine Krippengruppe eingerichtet wird – und kurzfristig eben mit dem Neubau.

Bei der Sitzung wies der Bürgermeister darauf hin, dass es um den Standort Straußweg noch Gespräche gebe. Die Stadt habe einen zweiten Standort ins Auge gefasst, der von der Lage her idealer wäre. Sollte diese Fläche zur Verfügung stehen, müsste der Verwaltungsausschuss eine weitere Entscheidung treffen. Im Rat wurde der Beschluss einstimmig und ohne Diskussion gefasst. rc

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