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Krippenplätze sind gefragt

Bückeburg / 15 Plätze Krippenplätze sind gefragt

Zum 1. Januar 2015 wird die Stadt Bückeburg in ihrer Städtischen Kindertagesstätte am Unterwallweg eine Krippengruppe mit insgesamt 15 Plätzen einrichten.

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Quelle: pr.

Bückeburg. Die Gruppe ist auf eine Dauer von drei Jahren beschränkt. In dieser Zeit will die Stadt eine eigene Krippe bauen. Allerdings hätten sich nach entsprechenden Veröffentlichungen auch freie Träger bei der Stadt gemeldet, die die Einrichtung bauen und betreiben wollen, wie Bürgermeister Reiner Brombach in der Ratssitzung am Donnerstagabend sagte. Es gebe „natürlich“ noch keine Entscheidungen dazu, wer nun zum Zuge kommt. Der Rat stimmte ohne weitere Diskussion jedenfalls einstimmig der Einrichtung der Krippengruppe zu.

Dazu sind einige Umstrukturierungen im Haus am Unterwallweg notwendig. Die Hausaufgabenbetreuung, bisher im ersten Obergeschoss untergebracht, wird in die Hausmeisterwohnung der angrenzenden, leer stehenden Herderschule umziehen. Die Räume hat die Stadt bereits vom Landkreis Schaumburg angemietet. In die frei werdenden Räume im 1. Obergeschoss zieht die Hortgruppe. In den frei werdenden Räumen im Erdgeschoss wird die Krippe untergebracht. Diese Räume sind entsprechend eingerichtet, sodass sie für die Unterbringung von Krippenkindern geeignet sind. Bis Ende des Jahres soll das Umzugskarussell abgeschlossen sein.

Umbau und Ausstattung kosten insgesamt 92000 Euro. Da das Land 77 Prozent bei der Einrichtung neuer Krippenplätze bezuschusst, beträgt der Eigenanteil der Stadt 14260 Euro. Durch die neue Krippe entstehen jährlich 52000 Euro Personalkosten. Die Einrichtung neuer Krippenplätze ist notwendig, da die Nachfrage das Angebot übersteigt. Nach den vorliegenden Anmeldungen in den Einrichtungen gab es mit Beginn des Kindergartenjahrs eine Wartliste.

Das konnte die Stadt – rechtlich zulässig – mit Verweis auf freie Plätze in der Tagespflege abfedern, die derzeit 54 Plätze bereithält. Einrichtungsgebunden gibt es 75 Plätze in Bückeburg – Plätze, die von den Krippeneltern bevorzugt werden, da ihr Kind während der Kindergartenzeit nicht die Einrichtung wechseln muss. Mit den insgesamt 129 Plätzen hat die Stadt die von der Bundesregierung gesetzte Versorgungsquote von 35 Prozent mit 31,9 Prozent nicht ganz erfüllt.

Das tut sie ab dem 1. Januar 2015 mit den 15 neuen Plätzen. Zumal es auch zumindest in einer anderen Einrichtung noch Pläne gibt, das Krippenangebot auszubauen. rc

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