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Küchentrakt der städtischen Kindertagesstätte wird erweitert

„Alleinstellungsmerkmal“ Küchentrakt der städtischen Kindertagesstätte wird erweitert

Der neue Küchentrakt der Städtischen Kindertagesstätte nimmt Gestalt an. Bis Juli sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein – vor einigen Tagen konnte das Richtfest gefeiert werden.

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Die Kinder mit Bürgermeister Reiner Brombach, Leiterin Iris Wilkening und Bauleiterin Conny Steep-Grannemann vor dem Küchentrakt.mig

Quelle: mig

Bückeburg (mig). Die Küche der Städtischen Kindertagesstätte ist alt, jahrzehntealt. Und genau da liegt das Problem. Denn während anfangs nur 25 Kinder mit Essen versorgt werden mussten, sind es heute 150 Mädchen und Jungen: 75 Kindergartenkinder, 60 Grundschulkinder, 15 Krippenkinder. Von 25 auf 150: „Dafür ist der alte Küchentrakt nicht ausgelegt, es war einfach nicht mehr genug Platz“, erläutert Iris Wilkening, Leiterin der Einrichtung, das Problem. Diese Platznot habe das zweiköpfige Küchenteam in seinem täglichen Tun behindert und zu unnötiger Mehrarbeit geführt. So hätten die Lebensmittelvorräte statt im Haus in einem Container aufbewahrt werden müssen, was zu unnötigen Fußmärschen und hohen Energiekosten geführt habe (wegen der Kühlung im Sommer).

 Das soll sich ändern. Bis Mitte Juli soll der Küchentrakt von 18 auf 60 Quadratmeter erweitert werden, eine Investition in die Zukunft nennt das Bürgermeister Reiner Brombach. Bauleiterin Conny Steep-Grannemann sieht den Bau „gut im Plan“, was wohl auch daran liegt, dass die Arbeiten während des laufenden Betriebs durchgeführt werden. Die Firmen nehmen laut Wilkening große Rücksicht auf die Kinder. Der Baulärm werde so gering wie möglich gehalten. Bis Mitte Juli soll der erweiterte Küchentrakt fertiggestellt sein, aktuell wird mit den Innenarbeiten begonnen. Bürgermeister Brombach beziffert die Gesamtkosten auf etwa 125000 Euro. Ein besonderes Einweihungsfest wird es wohl nicht geben.

 Und die Küchengeräte? Die konnten – zumindest teilweise – aus dem Bestand übernommen werden. Nur der Herd muss neu beschafft werden. Begründet wird das mit der Umstellung der Energieversorgung auf Gas. Dazu kommen weitere kleine Geräte, wie ein Konvektor, der das Essen warm halten kann.

 Die Kinder der Einrichtung sind jedenfalls schon jetzt gespannt auf die neue Küche. „Sie sind ganz aufgeregt und verfolgen gebannt den Fortgang der Arbeiten“, hat Wilkening beobachtet. Man werde sicher gemeinsam ein schönes Essen kochen, wenn der Bau fertiggestellt sei.

 Wie wichtig eine eigene Küche ist, macht Wilkening am Beispiel der Krippenkinder fest. Diese hätten ganz besondere Anforderungen, auf die man nur in einer eigenen Küche flexibel reagieren könne. Gerade in einer Zeit „in der es immer mehr Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien und Intoleranzen gibt“, sei das „sehr wichtig“ und ein „Alleinstellungsmerkmal“.

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