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Künftig wieder stärker über Werte reden

Silberkuhl neue Geschäftsführerin Künftig wieder stärker über Werte reden

Bereits seit dem 1. Januar ist Martina Silberkuhl die neue Geschäftsführerin des Paritätischen Schaumburgs. In einer kleinen Feierstunde wurde sie nun gestern offiziell in ihr Amt eingeführt, gleichzeitig wurde Georg Steimann verabschiedet, der den Paritätischen eineinhalb Jahre ehrenamtlich geführt hat.

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Die Landesvorsitzende Birgit Eckhardt (Mitte) begrüßte Martina Silberkuhl als neue Geschäftsführerin des Paritätischen Schaumburg und verabschiedete den Vorgänger Georg Steimann.

Quelle: rc

Bückeburg. „Ich bin mir sicher, dass mit Martina Silberkuhl auch zukünftig eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung sowie den Mitgliedsorganisationen im Landkreis Schaumburg stattfinden wird“, sagte die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Niedersachsen, Birgit Eckhardt.

Dem Paritätischen Schaumburg gehören 35 Mitgliedsorganisationen an. Knapp 150 Mitarbeiter arbeiten für den Wohlfahrtsverband in Schaumburg, der seine Geschäftsstelle an der Dammstraße in Bückeburg hat.

Von dort aus werden so vielfältige Aufgaben wie die Schul-Assistenzdienstleistungen (Betreuung von Kindern im Zuge der Inklusion), die Schulverpflegung/Essen auf Rädern, der Fahrdienst, die Sozialberatung und als neuestes Standbein die Selbsthilfekontaktstelle geführt. Letztere hat Silberkuhl seit Beginn ihrer Arbeit in Schaumburg aufgebaut. Zum Wechsel der Geschäftsführung waren 50 Gäste in den Garten des Hotels „Ambiente“ eingeladen.

Wie der Beiratsvorsitzende des Paritätischen Schaumburg, Bernd Hermeling, sagte, machten die sozialpolitischen Themen, die der Paritätische angehen will und muss, eine Präsenz mit einer hauptamtlichen Mitarbeiterin vor Ort erforderlich. Die Stelle sei nicht völlig neu, es gebe aber gute Gründe für eine Vollzeitstelle. In den vergangenen Jahren seien die Aktivitäten des Paritätischen in Schaumburg geprägt und getragen von sozialem Engagement und sozialer Arbeit für die Bürger, so die Landesvorsitzende Eckhardt.

Um dieses Engagement – den Einsatz für Menschen, die Rat, Hilfe, Information oder Begegnung mit anderen suchen – durchführen zu können, benötigte der Paritätische deren Vertrauen, aber vor allem auch Partner, Netzwerke, Unterstützer und die Vertretung der Interessen des Paritätischen als Wohlfahrtsverband.

Sie sei froh, dass es in Schaumburg eine langjährige Zusammenarbeit zwischen dem Paritätischen und den Verantwortlichen in der Politik, der Stadt- und Kreisverwaltung, den Wohlfahrtsverbänden, zahlreichen Kooperationspartnern und Unterstützern, den Mitgliedsorganisationen des Verbands und dem Beirat gebe.

In ihrer Übergaberede wies die Landesvorsitzende auf den Bericht zur regionalen Armutsentwicklung in Deutschland hin, den der Paritätische Gesamtverband kürzlich vorgelegt hat. Danach lebe die überwiegende Mehrheit aller Erwerbslosen, nämlich 59 Prozent, unter der Armutsgrenze, bei den Alleinerziehenden seien es 40 Prozent: „Wenn so viele Menschen in Armut leben müssen, dann stimmt etwas nicht mehr mit unserem Sozialstaat.“

Der Paritätische werde nicht damit aufhören, auch in Schaumburg eine Sozial- und Gesellschaftspolitik einzufordern, die dazu beiträgt, die Ursachen von Armut und Benachteiligung zu beseitigen, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sachgerechte Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße soziale Arbeit und für ein gerechtes Leben aller Bürger zu schaffen. rc

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