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Lärmschutz an der Bahn kommt 2014

Bückeburg / Planungen Lärmschutz an der Bahn kommt 2014

Der Lärmschutz entlang der Bahntrasse im Stadtgebiet nimmt langsam Formen an. Ende dieser Woche wird ein Vertreter der Deutschen Bahn Politik und Verwaltung erläutern, was an Lärmschutzmaßnahmen geplant ist und wie die zeitlichen Abläufe aussehen werden.

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Entlang der Bahnstrecke werden Lärmschutzwände mit einer Länge von insgesamt 800 Metern gebaut.

Quelle: pr.

Bückeburg. Bückeburg (rc). Nach Informationen aus dem Bauamt soll 2014 mit dem Bau von Lärmschutzwänden und Geräusch mindernden Einbauten an Gleisen, Schienen und Schotter begonnen werden. Ursprünglich sollte bereits in diesem Jahr gebaut werden, dann war von 2013 die Rede. Gebaut werden soll im Ortsteil Achum und in der Kernstadt – vom Bahnhof in westliche Richtung bis zur Querung der Bahntrasse mit der Umgehungsstraße B65. Lärmberechnungen sind abgeschlossen

 Wie Baubereichsleiter Jörg Klostermann mitteilte, hätten die letzten Gespräche mit dem Planungsbüro der Bahn als auch mit der Deutschen Bahn AG ergeben, dass die Lärmberechnungen abgeschlossen sind. Der Bau des Lärmschutzes hatte auf der Kippe gestanden, weil durch den Bau der Ypsilon-Trasse zwischen Hannover und Bremen/Hamburg ein Teil der Güterzüge von Hannover nach Bremen fährt, der bisher noch über die Bahngleise bis Minden und dann hinauf nach Bremen fährt. Dadurch wären in Bückeburg wesentlich weniger Güterzüge als bislang unterwegs gewesen. Nun ist es zu weiteren Verzögerungen beim Bau der Y-Trasse gekommen. Lärmschutzwände auf rund 800 Metern

 Wird 2014 begonnen, wird im Bereich Achum sowie im Bereich der Kernstadt von der Fußgängerbrücke „An der Widdserburg“ bis zur Brücke der Umgehungsstraße B65 Lärm- und Schallschutz umgesetzt. Dabei werden Lärmschutzwände mit einer Länge von insgesamt rund 800 Metern gebaut. Mit Schienendämpfern direkt am Gleis soll dem Lärm und den Erschütterungen zu Leibe gerückt werden, um den Schall an der Quelle zu absorbieren und die Übertragung von Erschütterungen zu dämpfen. Dazu zählen Schienenstegbedämpfer, verschäumte Schottergleise, vorbeugendes Behandeln der Schienenoberfläche, Brückenabsorber und Unterschottermatten.

 Anwohner der Bahnstrecke klagen seit Jahren über den Lärm. Messungen ergaben, dass der zulässige Grenzwert von tagsüber 72 Dezibel im Petzer Feld, in Evesen und Achum mitunter deutlich überschritten wird.

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