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Landkreis mietet vier Doppelhaushälften

Unterkunft für Flüchtlinge geplant Landkreis mietet vier Doppelhaushälften

Der Landkreis Schaumburg hat zwei Doppelhäuser mit insgesamt acht Wohnungen in der ehemaligen Britischen Siedlung entlang der Fürst-Ernst-Straße in Bückeburg angemietet. Dort sollen in naher Zukunft bis zu 40 Flüchtlinge untergebracht werden. Entsprechende Informationen dieser Zeitung bestätigte der Leiter des Sozialamtes des Landkreises Schaumburg, Klaus Böhm.

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Der Landkreis hat vier Doppelhaushälften in der ehemaligen Britischen Sieldung entlang der Fürst-Ernst-Straße angemietet.

Quelle: rc

Bückeburg. Derzeit werden die Wohnungen in „Klein London“ – wie die Siedlung im Volksmund heißt – für die Erfordernisse der Flüchtlinge hergerichtet. Untergebracht werden sollen in den Übergangswohnungen Familien, die dem Landkreis frisch von der Landesaufnahmebehörde zugewiesen werden. Wenn sich die Familien akklimatisiert und etwa Deutsch gelernt haben, sollen sie sich nach dem Konzept des Landkreises eigenständig Wohnungen suchen. Obwohl das zunehmend schwieriger wird, wie Böhm im Gespräch mit dieser Zeitung einräumte. Denn durch sein dezentrales Unterbringungskonzept mietet der Landkreis gerade die Wohnungen an, die auch von Flüchtlingen nachgefragt werden. Ein eigenes Büro zur Betreuung der Flüchtlinge durch die Awo wie etwa in Warber ist nach Auskunft Böhms nicht geplant. Die Menschen werden im Rahmen der dezentralen Sozialarbeit von Awo-Mitarbeitern betreut.

 Wie Böhm sagte, hat der Landkreis die Anmietung weiterer leer stehender Häuser in der Britischen Siedlung im Blick. Denn nach wie vor ist die Zahl der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen und von denen ein Teil auch in Schaumburg untergebracht werden muss, hoch. Nach Ankündigungen des Bundes sei noch ein weiterer Anstieg zu erwarten. Für die Anmietung braucht der Landkreis keine Miete an den Bund bezahlen, sondern muss lediglich die Nebenkosten wie etwa Versicherungen übernehmen.

 Die Kreisverwaltung ist derweil händeringend auf der Suche nach weiterem Wohnraum. Gerne auch kleinere Wohnungen, wie es Böhm formulierte.

 Die Häuser sollten bereits im vergangenen Jahr durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben veräußert werden. rc

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