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Laute Schreie vertreiben Sex-Täter

Bahnhof Bückeburg Laute Schreie vertreiben Sex-Täter

In den vergangenen Tagen ist es im Bereich des Bahnhofs zu sexuellen Nötigungen von zwei Frauen gekommen. In beiden Fällen wurden die Frauen offensichtlich von demselben Täter bedrängt.

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Bückeburg. Die Polizei geht aufgrund des Ablaufs und der Sachverhalte von einem Tatzusammenhang aus. Zusammenhänge mit einer weiteren sexuellen Nötigung, die sich bereits am 15. August ebenfalls auf der Bahnhofstraße ereignet hat, schließen die Ermittler derzeit aus.
Am Montagabend, 7. September, ereignete sich der erste Fall. Gegen 21.40 Uhr wird im Bereich des Bahnhofes in Bückeburg eine junge Frau auf eine männliche Person aufmerksam, die ihr zu folgen scheint. Unvermittelt wird sie dann von dem Mann angesprochen. Dann fasst ihr der Mann ans Gesäß. Als die junge Frau beginnt zu schreien, entfernt sich der Grapscher in Richtung Maschstraße.
Ein ähnlicher Sachverhalt wird dem Polizeikommissariat Bückeburg in den Abendstunden des Donnerstags, 10. September, gemeldet. Nach  bisherigen Erkenntnissen befindet sich eine junge Frau gegen 23.35 Uhr auf dem Heimweg im Bereich der Bahnhofstraße 15 und 16, als sie bemerkt, dass ihr ein unbekannter Mann folgt. Ebenfalls unvermittelt wird sie dann angesprochen. Nach einem kurzen Gespräch zerrt er sie in eine „Gasse“ und greift an verschiedene Körperstellen. Als die Frau um Hilfe schreit, lässt der Täter von ihr ab und entfernt sich. Durch die Hilfeschreie aufmerksam gewordene Bewohner der Bahnhofstraße dürften letztlich dazu beigetragen haben, dass der Täter floh, so die Polizei Bückeburg.
Sie habe schon im Bett gelegen und sei durch die Hilfeschreie – „gehen sie weg“ – wach geworden, schilderte eine Zeugin gegenüber unserer Zeitung. Gemeinsam mit ihrem Mann sei sie nach unten gelaufen und hätte der „total schockierten“ Frau geholfen. Dann traf auch schon die Polizei ein. Die Zeugin berichtete, dass sie in den vergangenen Wochen beim abendlichen „Gassi-Gehen“ mehrfach verdächtigte Beobachtungen gemacht habe, dass sich ein Mann hinter Mülltonnen geduckt habe oder der Hund, aber auch Hunde von Nachbarn, unruhig gewesen seien und angeschlagen hätten. Sie habe sich deswegen bereits mit der Polizei in Verbindung gesetzt.
Den bisherigen Erkenntnissen nach ist zudem anzunehmen, dass sich der Unbekannte in der Vergangenheit häufiger im Bereich der Bahnhofstraße auffällig aufgehalten hat, teilte die Polizei in diesem Zusammenhang mit.
Aus den Angaben der Frauen ergibt sich folgende Beschreibung: circa 25 bis 30 Jahre alt, deutschsprachig („Deutscher“), 175 bis 190 Zentimeter groß, normale Figur, eventuell muskulös, helle Augen, eventuell eine Glatze oder Kurzhaarschnitt. Der Mann war dunkel gekleidet, trug ein Kapuzenshirt mit einem umlaufenden weißen Streifen, der sich nach unten fortsetzt.
Die Polizei bittet Zeugen und Anwohner oder Passanten, die Beobachtungen gemacht haben, sich mit ihr in Verbindung zu setzen über den Notruf 110 oder unter (0 57 22) 95 93-0.
Am 15. August, einem Samstag, hatte gegen 21 Uhr ein bisher unbekannter Mann eine 17-Jährige auf die Zufahrt der ehemaligen Post gedrängt und sexuell genötigt. rc

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