Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Lebendige Städtepartnerschaft

freundschaftliche Bande Lebendige Städtepartnerschaft

Eine von den Eheleuten Ingeborg und Dieter Störig für die Paare Ekkehard und Marie-Claude sowie Daniel und Abigael Thomas organisierte Führung durchs Hubschraubermuseum hat die Lebendigkeit der zwischen Franzosen und Deutschen gepflegten Partnerschaften unter Beweis gestellt.

Voriger Artikel
Insolvenzen macht der Chef
Nächster Artikel
Neue Vertriebsstruktur

Dieter und Ingeborg Störig (von links) sowie Abigael, Daniel, Marie-Claude und Ekkehard Thomas vor dem Hubschraubermuseum.

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Ekkehard (Bückeburg) und Marie-Claude (Sablé sur Sarthe) sind das erste Paar, das im Anschluss an die Begründung der Partnerschaft zwischen ihren Heimatstädten zueinanderfand. Sohn Daniel und Schwiegertochter Abigael besuchten die in Bückeburg weilenden Eltern.

 Bei der Führung gab es keine Verständigungsschwierigkeiten, da Mutter und Sohn alles schnell ins Französische übersetzten, berichten Störigs. Besondere Beachtung unter den Drehflüglern fand natürlich das „Fliegende Fahrrad“ des französischen Fahrradherstellers Paul Cornu, der im Dezember 1907 in der Normandie als erster Flugpionier seinen Tandemhubschrauber vom Boden abheben und etwa 20 Sekunden lang in zirka 30 Zentimeter Höhe schweben ließ.

 Bei dem ersten turbinengetriebenen französischen Hubschrauber erklang zur Erklärung des Namens das französische Liedchen von der „Alouette“, also der Lerche. Die Turbine des Fluggeräts pfeift allerdings etwas schriller als der über dem Feld schwebende Vogel. Von den ersten wirklich flugfähigen Hubschraubern, wie etwa der Focke-Wulf 61 und der gekonnt Loopings fliegenden BO105, führte die Tour zu den Schöpfungen weiterer Pioniere, wie Anton Flettner und Igor Sikorsky. Es folgten militärische Hochgeschwindigkeits-Maschinen, Lasten schleppende Schwergewichte, helfende Hubschrauber mit Rettungswinden und schließlich der erst vor Kurzem ins Museum eingeflogene französische „Puma“.

 Nachdem mehr als 40 Originale in Augenschein genommen worden waren und Störigs die vielen dazugehörenden Storys erzählt hatten, rauchten den Besuchern dann doch etwas die Köpfe. „Aber sie kennen jetzt die vielfältigen Schicksale der von Rotoren angetrieben Helikopter, in die einst unzählige Konstrukteure ihr Erfinder-Herzblut gesteckt haben“, legen die Gastgeber dar. „Eine sowohl internationale wie ganz spezielle deutsch-französische Technik-Geschichte.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg