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Bückeburg Stadt Lebkuchen für den guten Zweck
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Lebkuchen für den guten Zweck
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00:16 05.12.2016
Bäckermeister Martin Haß, Bettina Wulff und Weihnachtsengel Gül Kunduru dekorieren auf der Bühne des Nostalgiezeltes Lebkuchen. Quelle: jp
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Bückeburg

Sie assistierte der in Minden ansässigen Bäckerei Bertermann bei der täglich im Nostalgiezelt zu erlebenden Backvorführung und rührte für die Stiftung Lesen die Werbetrommel. Angemessen auf dem Gelände empfangen worden war die zweimalige First Lady dabei nicht nur vom Hausherrn Alexander zu Schaumburg-Lippe, und Veranstalterin Mechthild Wilke, sondern auch von Weihnachtsmann Jürgen Braunroth und dem Rokoko-Paar Rosemarie und Günther Bartels.

An der Seite von Bäckermeister Martin Haß, Inhaber und Geschäftsführer der Mindener Bäckerei, und Weihnachtsengel Gül Kunduru übte sich Wulff dann im fachgerechten Dekorieren von Lebkuchen.

Im Keller gelagerter Champagner-Stollen

Beim Bühnen-Talk mit Wulff und dem Bertermann-Chef erfuhr das Publikum dann unter anderem, dass dieser zumeist im heißesten Sommer mit diversen anderen Bäckermeistern aus ganz Deutschland in Bingen am Rhein Produktideen für die Weihnachtszeit ausheckt. Stollen sei bei den neuen Ideen mittlerweile nicht mehr dabei, so Haß: „Da ist mittlerweile die Luft raus.“ Das ändert natürlich nichts daran, dass der im Keller von Schloss Bückeburg gelagerte und gereifte Champagner-Stollen nach wie vor einer der größten Verkaufsschlager ist.

„Richtig toll“ fand es Wulff, dass man bei dem alteingesessenen Mindener Familienbetrieb immer noch alle Produkte selbst herstellt. „Ich kaufe kein einziges Tiefkühlprodukt von der Industrie dazu“, betonte Haß.

„Kinder lieben es, vorgelesen zu bekommen“

Beim Thema Stiftung Lesen, dem diesjährigen Charity-Partner des Bückeburger Weinachtszaubers, machte sich Bettina Wulff vor allem für den seit einigen Jahren bundesweit durchgeführten Vorlesewettbewerb stark. Sie selbst habe beim Vorlesen in einer kleinen Grundschule einmal erleben können, wie fasziniert die Kinder einer ersten Klasse auf ihr Lieblingsbuch „Der Grüffelo“ reagierten. „Kinder lieben es, vorgelesen zu bekommen und Aufmerksamkeit zu erhalten“, betonte sie und fügte hinzu, Kinder würden dadurch auf natürliche Weise selbst neugierig aufs Lesen. jp

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