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Lehrerzimmer für 120000 Euro

Grundschule Am Harrl Lehrerzimmer für 120000 Euro

Die Mitglieder des neu aufgestellten Schulausschusses des Bückeburger Stadtrates haben sich darauf verständigt, über die Herrichtung des Lehrerzimmers der Grundschule Am Harrl während der bevorstehenden Klausurtagungen zum Haushalt zu beraten.

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Der neu zusammengesetzte Schulausschuss diskutiert im Lehrerzimmer der Grundschule Am Harrl über die Neugestaltung des Raumes, die 120000 Euro kosten soll.

Quelle: bus

BÜCKEBURG. Dem Gremium gehören jetzt Andreas Paul Schöniger (Vorsitzender), Jens Bartling, Wolfhard Müller, Heike Donath, Michael Pohl, Ullrich Dawid und Sandra Schauer-Hofmeister an.

Wie Fachgebietsleiter Christian Schütte darlegte, kalkuliert die Verwaltung das Vorhaben mit rund 120000 Euro: etwa 82000 Euro für den Umbau des Lehrerzimmers, 21000 für die Möblierung der Räume, 11000 für das Architektenhonorar und 7000 für die Neugestaltung einer Toilettenanlage.

Das Konzept sieht vor:

Einrichtung eines abgetrennten Ruhebereichs für schwangere oder kranke Lehrerinnen;

ein Arbeitsraum für mindestens 36 Mitarbeiter;

Staufläche/Schränke mit offenem Regalteil in Ordnergröße und abschließbarem Eigentumsfach für etwa 45 Personen;

Einrichtung von vier oder fünf PC-Arbeitsplätzen;

Einrichtung einer Teeküche mit Essbereich zum Aufwärmen oder Kühlen von Speisen;

Garderobe für etwa 45 Personen und ein Besprechungsplatz für etwa 14 Mitarbeiter.

Schütte erinnerte daran, dass 20000 Euro bereits in Haushalten der zurückliegenden Jahre verankert worden waren. Dieses Geld sei bisher übertragen worden und stehe somit weiterhin zur Verfügung. Ratsherr Müller plädierte dafür, auf einen Architekten zu verzichten und die entsprechenden Planungsarbeiten von Verwaltungsmitarbeitern erledigen zu lassen.

Eine Aussage, zu der es wenige Stunden später zu einem Wortgefecht in der Ratssitzung kam. WIR-Ratsherr Schöniger kritisierte, dass Müller eine Aussage getroffen habe, die er nicht habe treffen können. Aufgrund der Planungsarbeiten für Krippe und Kindertagesstätte in der Blindow-Schule habe das Bauamt gar nicht die Kapazitäten. Bürgermeister Reiner Brombach ergänzte, dass die Übernahme der Planungen durch die Stadt kein Vorschlag der Verwaltung sei. Mehrheitschef Bernd Insinger (SPD) wies darauf hin, dass die Verwaltung Sachaufklärung mache, wenn sie darum gebeten werde: „Und das machen wir ab und zu.“ Der Ratsvorsitzende Reinhard Luhmann beendete den kleinen Disput: „Jetzt hat jeder etwas gesagt. Wir sind genauso schlau wie vorher.“ bus, rc

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