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Leuchtende Augen bei den Feuerfüchsen

Bückeburger Feuerwehr-Nachwuchs probt Ernstfall Leuchtende Augen bei den Feuerfüchsen

Ein imaginärer Brand ist in der Werkstatt der Feuerwehr ausgebrochen. Die Bückeburger Einsatzkräfte rücken mit dem Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter an.

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Mit Feuereifer bauten die Feuerfüchse gemeinsam mit den Erwachsenen einen echten Löschangriff auf.

Quelle: st

Bückeburg. Die Schlauchleitung zum Hydranten wird verlegt und die große Drehleiter ausgefahren. Zwei Feuerwehrleute verschwinden unter Atemschutz mit einer Schlauchleitung in dem Raum. Kriechend bahnen sie sich ihren Weg zum Feuer. Mit kurzen Sprühstößen wird dieses gelöscht. Vor dem Gebäude stehen unterdessen zwei weitere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten bereit, und ein großer Lüfter wird zum Belüften aufgebaut.

 Dieses Szenario kennen viele Kinder aus bekannten Kinderbüchern über die Feuerwehr. Aber da Sicherheit in der Kinderfeuerwehr vorgeht, wird das Feuer durch eine Blitzlampe ersetzt, und die Kinder können das Einsatzgeschehen durch eine große Panoramascheibe trockenen Fußes verfolgen. Die Möglichkeit, live dabei zu sein, hatten die Mitglieder der Bückeburger Feuerfüchse. Die sechs- bis zehnjährigen Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr Bückeburg-Stadt hatten einen spannenden Erlebnistag bei der Feuerwehr.

 Zur Auflockerung zwischen den einzelnen Aktionen an diesem Tag führten die Betreuer immer wieder kleine Spiele durch. „Bei der Kinderfeuerwehr ist es uns wichtig, die Kinder spielerisch an das Thema Feuerwehr und Brandschutz heranzuführen“, so die Kinderfeuerwehrwartin Kristina Rust.

 Nachdem sich alle Kinder beim Mittagessen mit Pizza gestärkt hatten, sollte abschließend ein großer Stationsbetrieb für zwei Stunden die Kinderherzen noch einmal höher schlagen lassen.

 Einmal mit den großen Feuerwehrautos fahren, den Wasserwerfer des großen Tanklöschfahrzeuges bedienen oder einen echten Löschangriff mit aufzubauen. Die Einsatzkräfte der Bückeburger Feuerwehr verwehrten den Kindern keinen Wunsch. Natürlich wurde dabei immer darauf geachtet, dass es auch wirklich für die Kinder geeignet ist.

 Als letzte Station konnten die Kinder sich einmal die große Drehleiter anschauen und auch einmal im Korb auf wenige Meter Höhe mitfahren.

 Als Tagesabschluss wurde den Kindern noch einmal die Gefahr einer Spraydosenexplosion gezeigt und der klassische Fettbrand. Alle Feuerfüchse wussten natürlich, dass man brennendes Fett nicht mit Wasser löschen darf. Der entstehende Feuerball bei diesem Fehlverhalten diente als Abschluss des Tages.

 Kristina Rust zog mit ihren Helfern ein sehr positives Fazit: „So viele leuchtende Augen bei den Kindern habe ich den vier Jahren unseres Bestehens noch nie erlebt. Es hat allen gefallen und viel Spaß gemacht.“ Kontakt: Interessierte Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren sind eingeladen, dienstags zwischen 16.30 und 17.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in der Röntgenstraße 60 vorbeizuschauen. st

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