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Lob vom Pastor: So macht das Altwerden Spaß

Cammer Lob vom Pastor: So macht das Altwerden Spaß

„Wenn ich die Mädels und Jungs sehe, ist mir um die Zukunft nicht bange.“ Mit diesem dicken Lob hat Cammers Ortsbürgermeister Friedrich Rösener das von der örtlichen Dorfjugend bei der Vorbereitung und Durchführung des Erntefestes an den Tag gelegte Engagement gewürdigt.

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Traditionelle Tänze wie Maike, Windmühlenflügel oder Freischütz begeistern das Publikum.

Cammer (bus). Das Fest sei „eine wunderbare Sache, wie man sie sich toller nicht wünschen“ könne. Lobende Worte erhielten die Organisatoren zudem von Gerd Peter. „Wenn man sieht, was die Jugend auf die Beine stellt, macht das Altwerden richtig Spaß“, sagte der Friller Pastor.
Die allesamt recht kurz gefassten Ansprachen von Bürgermeister, Pastor und Bückeburgs Baubereichsleiter Jörg Klostermann bildeten am Sonntag gemeinsam mit der von Philipp Johnen und Liza Prasuhn vorgetragenen Ernterede den Abschluss des großen Festumzuges, der allgemein als Höhepunkt der dreitägigen Feier betrachtet wird. Rund 30 mit viel Phantasie und Detailfreude geschmückte Traktorgespanne nahmen an der vierstündigen Rundreise teil. Der Zug der gut gelaunten Trachtenträger führte über die Tanzstationen Dankerser Straße 22 (Erntebauernpaar Claudia und Rolf Heine) und Schuhhaus Niemann sowie die Höfe Prange und Wehrmann.

Bei den Tanzdarbietungen fanden Maike, Obernkirchener und Windmühlenflügel ebenso den ausgiebig spendierten Beifall der zahlreichen Schaulustigen wie Settetanz, Bekedorfer, und Freischütz. Besonders kräftig applaudierte das in großer Zahl teilnehmende Publikum der Kindertrachtengruppe. Der Trachtennachwuchs begeisterte mit den Tänzen Heufahrer, Pollhäger und Seben Ellen Bottermelk. Rösener stellte mit Blick auf die Vorführungen das Mitwirken der Schaumburger Trachtenkapelle heraus. „Ohne diese Musiker würde das Fest ein Nichts sein“, betonte der Ortsbürgermeister.

In der Tat präsentierten sich die Musikanten in bemerkenswerter Spiellaune und hielten Einheimische wie die aus Bückeburger, Obernkirchener, Petershagener und Mindener Ortsteilen angereisten Teilnehmer während des gesamten Umzuges mit schmissigen Klängen in Schwung.

Zum Auftakt des Festes hatte am Freitag im Anschluss an den traditionellen Laternen- und Fackelspaziergang der Kinder der Discjockey Mischa Güldner auf dem am Dorfgemeinschaftshaus errichteten Festzelt für die passende Musik gesorgt. Am Sonnabend, als die jetzt 65. Brauchtumsfeier mit einem Achttourigen unter der Erntekrone offiziell eröffnet wurde, spielte die Liveband „Sunrise“ auf. Die am Sonntagnachmittag im Dorfgemeinschaftshaus angebotene Cafeteria ging ohne musikalische Begleitung über die Bühne, erfreute sich aber dennoch – wie stets in Cammer – großen Zuspruchs.
Nicht zu vergessen: Die Dorfjugend zeigt im Internet unter der Adresse www.dorfjugend-cammer.de eine Fotogalerie über das Erntefestgeschehen.

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