Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Lotteriegewinn angeblich nicht abgeholt

Bückeburg Lotteriegewinn angeblich nicht abgeholt

Ein Bürger aus Bückeburg erhielt am Mittwoch den Anruf einer männlichen Person, die mitteilte, es liege seit 2012 der Gewinn in einer Lotterie in Höhe von 50.000 Euro für den Angerufenen bereit.  Fast wäre der ältere Mann auf die Betrugsmasche hereingefallen, wie das Polizeikommissariat Bückeburg mitteilte.

Voriger Artikel
Mitgliederentwicklung im Aufwind
Nächster Artikel
Deutsch-französische Feuerwehrpartnerschaft
Quelle: dpa

Bückeburg. Er müsse nun aber erst eine Gebühr von 1700 Euro überweisen, damit ihm der Gewinn dann überwiesen werden könne. Ein aufmerksamer Mitarbeiter eines Geldinstitutes riet ihm aber, zur Polizei zu gehen und dort den Sachverhalt prüfen zu lassen. Was der Mann schließlich auch tat.

 Die Polizei warnt grundsätzlich vor betrügerischen Anrufen, die auch mit dem Ziel getätigt werden, die Opfer zu kurzfristigen Überweisungen „zu nötigen“. Die Polizei rät: „Lassen Sie sich nicht unter zeitlichen Druck setzen. Wenden Sie sich an die Polizei, oder erörtern Sie den Sachverhalt mit Verwandten, Nachbarn oder anderen vertrauenswürdigen Personen. Notfalls legen Sie einfach auf und beenden das Gespräch.“

 Seitens der Polizei Bückeburg wird in diesem Zusammenhang noch einmal auf eine andere Betrugsmasche hingewiesen: Unangemeldet und damit unaufgefordert erscheinen „Dienstleister“ bei älteren Hauseigentümern und -eigentümerinnen und bieten Handwerksleistungen wie Dachrinnensanierungen, Dachpfannenreinigung, Fassadenreinigung oder Trockenlegung vorgeblich nassen Mauerwerks oder Instandsetzung von Terrassen oder andere Handwerkerleistungen an.

 In den, wenn auch bislang wenigen, hierzulande bekannten Fällen treten die Anbieter bestimmt und überrumpelnd auf. Es werden, so die weiteren kriminalpolizeilichen Erkenntnisse, zum Teil horrend hohe Vorschüsse oder Gesamtzahlungen verlangt, die oft im krassen Gegensatz zur Qualität und Quantität der ausgeführten Arbeiten stehen.

 In solchen Fällen rät die Polizei: Schließen Sie vor Ort ohne Bedenkzeit keine Verträge ab. Ziehen Sie rechtzeitig einen Vertrauten, einen Verwandten oder Nachbarn hinzu. Scheuen Sie sich nicht, die Polizei um Rat und Hilfe zu bitten. Auch die Kreishandwerkerschaften stehen beratend zur Seite. rc

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr