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Luftfahrtmuseen als Kulturgut besser bekannt machen

Bückeburg/Hannover / Arbeitsgemeinschaft Luftfahrtmuseen als Kulturgut besser bekannt machen

„Gemeinsam sind wir stark“ lautet das Motto, unter das die niedersächsischen Luftfahrtmuseen Hannover (Laatzen), Nordholz, Wunstorf und Bückeburg eine von den vier Einrichtungen ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft gestellt haben.

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Manfred Mittelstedt (v.l.), Wolfgang Raschke, Wilfried Crome und Uwe Nicklaus stellen die Arbeitsgemeinschaft „Niedersächsische Luftfahrtmuseen“ vor.

Quelle: bus

Hannover (bus). „Diesem Motto gemäß wollen wir eine hohe Akzeptanz und Anerkennung im gesellschaftlichen Bereich für unser bürgerschaftliches, privates und finanzielles Engagement erreichen“, hieß es während der Vorstellung der AG im Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover. Große aktuelle Herausforderungen in der Entwicklung der Museumslandschaft hätten das Quartett veranlasst, sich durch intensiven Erfahrungsaustausch gegenseitig zu unterstützen sowie die zumeist auf Vereinsbasis organisierten Häuser überregional besser bekannt zu machen.

Über Anlass und Absicht der AG-Gründung informierten Uwe Nicklaus (Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum „Aeronauticum“ Nordholz), Wolfgang Raschke (Hubschraubermuseum Bückeburg), Manfred Mittelstedt (Lufttransportmuseum Wunstorf) und Dr. Wilfried Crome (Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover). „Wir wollen außer der technischen Entwicklungsgeschichte in der Luftfahrt auch die menschliche Komponente mit ihren Höhen und Tiefen verständlich machen“, gaben die Vertreter zu verstehen.
Erste nach außen sichtbare Schritte der gemeinsamen Aktivitäten sind die Herausgabe eines Flyers und die Freischaltung der Internetseite www.arge-luftfahrtmuseen.de. Das in allen beteiligten Einrichtungen und in zahlreichen Tourismuszentren ausliegende Faltblatt macht unter der Überschrift „Faszination Luftfahrzeuge“ und dem Untertitel „Entstehung, Geschichte, Abenteuer“ auf die speziellen Angebote der Flugzeugmuseen aufmerksam und verhilft Interessenten zu einer Eintrittsermäßigung von einem Euro. Der Netzauftritt bietet derzeit Verlinkungen zu den Arbeitsgemeinschaftsmitgliedern und soll demnächst die Ziele des Zusammenschlusses erläutern.
„Wir wollen mit dem Zusammengehen vor allem unsere Gemeinsamkeiten stärken“, griffen die Redner in Hannover den in Aussicht stehenden Erläuterungen vor. Angestrebt werden gemeinsame Ausstellungen, der Tausch von Ausstellungen, gegenseitige Beratung und Hilfe, regelmäßige Treffen, gemeinsame Exkursionen zu einzelnen Museen und Stätten der Luftfahrt sowie gemeinsame Werbung. „Wir wollen zudem verstärkt auf die Luftfahrtfaszination aufmerksam machen und die Bedeutung der Luftfahrtmuseen als Kulturgut besser herausstellen“, ergänzten die Initiatoren. Darüber hinaus soll eine Gleichberechtigung der allein auf bürgerschaftlicher Grundlage betriebenen Häuser mit den zumeist staatlich geförderten Einrichtungen der kulturellen Verbandspolitik in Niedersachsen angestrebt werden. „Um unsere Anliegen mit einer gewichtigeren Stimme vorzubringen, als das heute der Fall ist“, betonten die Redner. Überdies soll mithilfe der AG der Zusammenhalt der Luftfahrtmuseen ausgebaut und – durch Zusammenarbeit mit Industrie, Unternehmen und Institutionen – die Luftfahrt als Wirtschaftsfaktor im Land Niedersachsen weiter gestärkt werden.
Kommt hinzu, dass die Arbeitsgemeinschaft, deren Museen pro Jahr von rund 100 000 Besuchern besucht werden, auch über einen finanziellen Hintergrund verfügt. „Wir wollen im Zusammenspiel von Ökonomie, Besucherorientierung und Kultur unsere hohe Eigenwirtschaftlichkeit erhalten“, war zu diesem Aspekt zu vernehmen. Wobei die Luftfahrtmuseen im Gegensatz zu vergleichbaren staatlichen Häusern schon heute gut aufgestellt seien. Als weiteres Ziel wurde die Einbringung von Technik und Geschichte der Luftfahrt in die kulturelle Bildung genannt. „Die AG ist ideal geeignet, den gesamten Komplex Luftfahrt zu erfassen und zu vermitteln“, meinte Bückeburgs Vertreter Wolfgang Raschke.

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