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Märchenhafte Klänge

Blasorchester des TSV Krainhagen gibt Konzert in Bückeburg Märchenhafte Klänge

Eine hervorragende Visitenkarte hat das Blasorchester des TSV Krainhagen im großen Saal des Bückeburger Rathauses abgegeben. Das nur von einer Pause unterbrochene dreistündige Konzert wurde von einem begeisterten Publikum mit viel Beifall honoriert.

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Das Blasorchester des TSV Krainhagen wird von seinem Dirigenten Roman Reckling umsichtig geleitet.

Quelle: sig

Bückeburg/Krainhagen. Brechend voll war der Saal, und auch auf der Bühne gab es keine Lücken. Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass sich das Krainhäger Ensemble bei den Jahreskonzerten immer besonderen Herausforderungen stellt. Da wird nicht nur fleißig geprobt, sondern gefeilt und geschliffen, bis man den an sich selbst gerichteten Ansprüchen gerecht wird. Auch das dafür ausgesuchte Programm zeigt Niveau sowie eine erstaunliche Bandbreite, die auch Opernarien, Musical- und Revuehits, Operettenmelodien und sinfonische Kompositionen einschließt.

 Diesmal stand das Konzert unter dem Motto „Märchenwelten“. Deshalb tauchten im Programm auch einige märchenhafte Klänge auf. Am bekanntesten davon ist die Titelmelodie aus dem Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Dieses Märchen wird auch in der kommenden Weihnachtszeit wieder im Familienprogramm der Fernsehsehsender zu finden sein.

 Den Auftakt des Jahreskonzertes bildete der Konzertmarsch „Graf Zeppelin“, dessen Komponist Carl Teike Militärmusiker war und einst auch den noch heute sehr beliebten Marsch „Alte Kameraden“ schuf.

 Danach kam Johann Strauss Sohn an die Reihe mit einer Fantasie aus seiner wohl bekanntesten Operette „Die Fledermaus“. Zu einem Höhepunkt des ersten Programmteils wurde die zauberhafte Arie „Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“ von George Gershwin. Im Rathaussaal sang Charlotte Hagen diese weltberühmte Melodie. Wer kennt nicht das blond bezopfte „Rapunzel“ von den Brüdern Grimm. Das Krainhäger Ensemble spielte eine von einem Sprecher begleitete Vertonung aus diesem Märchen.

 Von dem russischen Komponisten Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakov, dem Schöpfer zahlreicher Opern und Chorwerke, stammt das „Concerto Trombone and Wind Ensemble“. Das herausfordernde Posaunensolo übernahm Luca Wolff. Darauf folgten der „Tanz der Stunden“ aus einem Ballett von Amilicare Ponchielli und ein Solo für Fagott und Blasorchester („Der alte Brummbär“) von Julius Fucik. Solistin war Kirsten Geißler. Aus dem gleichnamigen Film intonierte das Orchester „Children of Sanchez“ von Chuck Mangione.

 Nach der Pause bekam der Orchesternachwuchs unter der Leitung von Marion Lochner-Müller die Chance, sich vorzustellen. Er bewies eine bereits beachtliche musikalische Qualität – sicherlich sehr zur Freude des Stammorchesters.

 Wieder märchenhaft wurde es mit „Cinderela’s Dance“ aus der Aschenbrödel-Verfilmung. Die Musik schrieb Karel Svoboda. Es folgten temperamentvolle Klänge aus dem Film „Fluch der Karibik“ von Klaus Badelt.

 Dass ein Blasorchester durchaus eine großartige Auswahl von Melodien wiedergeben kann, für die André Rieu bevorzugt Streicher einsetzt, war beeindruckend. Berühmte einschmeichelnde Walzerklänge gehörten dazu, bei denen das Publikum richtig mitging.

 Hagen bewies ihre stimmliche Präsenz noch einmal bei einem Lied, das man als Gassenhauer einstufen kann. „Bei mir bist du schön“ aus dem Film „Swing Kids“ ließ die meisten Zuhörer nicht mehr ruhig sitzen.

 Mit den bekanntesten Hits der Gruppe „Queen“ schossen die Krainhäger nochmals ein echtes musikalisches Feuerwerk ab. Das begeisterte Publikum bekam den „Fliegermarsch“ als Zugabe.  sig

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