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Bückeburg Stadt Mahnende Worte
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00:17 23.07.2016
Bürgermeister Reiner Brombach legt mit Oberstleutnant Martin Kleist einen Kranz zum Gedenken an den Widerstandskämpfer Kurt Freiherr von Plettenberg an seinem Geburtshaus nieder. Quelle: rc
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BÜCKEBURG

Die heutige Generation müsse sich als Garant sehen, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nicht neu entstehen.

Auf einer Gedenktafel an der Hofapotheke erinnert die Stadt an den Widerstandskämpfer von Plettenberg, der am 31. Januar 1891 in diesem Haus geboren wurde. Er starb am 10. März 1945, als er auf dem Weg zum Verhör im Gestapo-Gefängnis in Berlin seine Bewacher niederschlug und sich aus einem Fenster in den Tod stürzte, um die bis dahin noch lebenden anderen Beteiligten des Attentates vom 20. Juli 1944 nicht unter Folter preisgeben zu müssen. Plettenberg zählte zum engeren Freundeskreis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 um Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

In den vergangenen Monaten habe einige Historiker Zweifel geäußert, inwieweit von Plettenberg zu den aktiven Gegnern des Hitlerregimes zu zählen seit. Oder wie es der Bückeburger Bürgermeister formulierte: Es sei von einigen die Frage aufgeworfen worden, ob Plettenberg ein Widerstandskämpfer im engeren Sinne sei. „Heute ist dies nicht mehr nachvollziehbar“, sagte Brombach. Plettenberg habe sich aber gegen die Nazi-Diktatur gestellt, sich dagegen gewehrt, dass Menschen an den Rand gestellt und getötet worden sind. rc

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