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Mark Rudi bringt Musical auf die Bühne

Handlung nach Schaumburg verlegt Mark Rudi bringt Musical auf die Bühne

Die Hauptrollen sind besetzt, es wird weiter fleißig geprobt, und die Aufführungstermine stehen auch schon fest: „Schaumburgs West Side Story“ nimmt weiter Konturen an.

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Beim Maifest zeigt Mark Rudi (links) gemeinsam mit jugendlichen Teilnehmern seines Breakdance-Kurses eine fetzige Choreografie dieses aus den USA importierten Tanzstils.

Quelle: wk

Bückeburg. Auf die Beine gestellt wird das Projekt von Mark Rudi von der gleichnamigen Tanzschule aus Bückeburg, der jetzt auf der Suche nach Sponsoren ist, damit das Musical wie geplant auf die Bühne gebracht werden kann. Einen ersten Eindruck, was zu erwarten ist, konnten die Besucher des Maibaumaufstellens am vergangenen Freitag erleben, als die Darsteller erste Passagen der Choreografie vorstellten. Insgesamt werden bei den Aufführungen 60 Darsteller auf der Bühne stehen.

 „Es sind alle total heiß drauf, mitzumachen“, freute sich Rudi. Die Hauptrollenrollen wurde nach dem Casting Anfang Februar vergeben: Fatima ist Damla Cilesiz (15), eine Tanzschülerin; Andrej ist Rasim Berisha (17), ein begnadeter Breakdancer; Muhamed ist Adam Kord (28), ein Tanzschüler, Frau Müller ist Sabrina Schlegel (23), eine Tanzschülerin, und das Gewissen von Sergej ist Monique Schlegel (14), ebenfalls eine Tanzschülerin. Die Hauptrolle des Sergej übernimmt Rudi (37) selbst: „Wegen der Komplexität und dem, was Sergej alles übernehmen muss, ging das nicht anders.“

 Im Sommer dieses Jahres will Tanzschul-Chef Rudi seine Version des weltberühmten Musicals als Tanz-Inszenierung auf die Bühne bringen. Umgeschrieben wurde das Stück bereits von ihm.

 Für die Musik werden die beiden in der Hip-Hop-Szene bekannten Produzenten Rompf und Hotsno verantwortlich zeichnen. Während die ursprüngliche „West Side Story“ von Leonard Bernstein, Stephen Sondheim und Arthur Laurents die aus Shakespeares „Romeo und Julia“ bekannte Liebesgeschichte der beiden Angehörigen zweier verfeindeter Familien-Clans aus Italien ins New York der fünfziger Jahre übertrug, siedelt Rudi die Handlung im Schaumburger Land an. In seiner multikulturellen Variante sind es die junge Türkin Selin und der russischstämmige Lev, die sich gegen den Willen ihrer seit langer Zeit verfeindeten Familien ineinander verlieben – mit tragischem Ausgang, wie Shakespeare- und Bernstein-Kenner längst wissen.

 Aufgeführt wird das Stück am Sonnabend, 4. Juli, ab 19 Uhr im Rathaussaal in Bückeburg, eine zweite Aufführung ist für den 18. Juli in der Wandelhalle in Bad Nenndorf geplant, ebenfalls ab 19 Uhr. Wenn das Stück gut ankommt, sind für den Herbst weitere Aufführungen geplant.

 Damit das Stück gut ankommt, wird bereits fleißig geprobt. Ein- bis zweimal pro Woche werden in unterschiedlichen Gruppen die verschiedenen Tanzszenen geprobt. Später werden die Gruppen zusammengefügt, um dann gemeinsam zu proben. „Alle sind mit Feuereifer bei den spannenden, abwechslungsreichen und emotionalen Choreografien dabei“, freute sich Rudi. Und warb: Künstlerisch und tänzerisch wird das Musical ein Muss für jeden Schaumburger.“

 Er bezeichnete gegenüber unserer Zeitung das Musical „fast als ein soziales Projekt“, da so viele Darsteller aus den verschiedensten Teilen der Bevölkerung mitmachen. Das Musical auf die Beine zu stellen, sei sehr kostenintensiv und über die Eintrittsgelder nicht zu decken: „Das wird bei Weitem nicht reichen.“ Rudi hofft nun, dass sich noch genügend Sponsoren finden: „Damit am Ende plus minus null herauskommt.

 Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Information in Bückeburg am Marktplatz und in der Wandelhalle in Bad Nenndorf ab Ende Mai erhältlich. rc

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