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Martin Brandt bleibt Präsident

VfL Bückeburg Martin Brandt bleibt Präsident

Martin Brandt bleibt für weitere zwei Jahre Präsident des VfL Bückeburg. Die im Vereinsheim am Jahnstadion tagende Hauptversammlung des 1923 Mitglieder zählenden Vereins sprach dem seit Mai 2008 amtierenden Chef das Vertrauen aus.

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Martin Siegmann (von links), Reinhard Waldeck, Martin Brandt, Nicole Lemm und Uwe Völkening bilden das Präsidium des VfL Bückeburg.

Quelle: bus

Bückeburg. Ebenfalls einstimmig stellte die gut besuchte Zusammenkunft dem Präsidenten Uwe Völkening (Verantwortungsbereich Marketing/Öffentlichkeitsarbeit), Martin Siegmann (Finanzen), Nicole Lemm (Verwaltung) und Reinhard Waldeck (Sport) als Vizepräsidenten zur Seite.

Brandt zog im Bericht des Präsidiums eine positive Bilanz. „Wenn man die Entwicklung und die aktuelle Aufstellung unseres Vereins in seinem Umfeld betrachtet und bewertet, kann man feststellen, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben und auch mit über 100 Jahren gesund und vital dastehen“, legte er dar. „Wir haben uns frühzeitig und vorausschauend auf die Veränderungen eingestellt, und deswegen muss uns, obwohl gewaltige Herausforderungen auf uns warten, vor der Zukunft nicht bange sein.“

In den derzeit schwierigen Zeiten sei es wichtig und hilfreich, die Aktivitäten der heimischen Vereine zu koordinieren und gemeinsam eine starke und ernst zu nehmende Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung zu bilden, spielte der Präsident auf die Gründung des Forums „Bückeburger Sportvereine“ an. Die Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft „Bückeburger Sportvereine“ kümmere sich um Themen wie demografischer Wandel, verändertes Freizeitverhalten, Wunsch nach neuen Sportarten, Krise des Ehrenamtes und knapper werdende öffentliche Etatmittel.

„Grundsätzlich“, erläuterte Brandt, „sind wir mitten in einem fundamentalen Prozess dynamischer Veränderungen in den Umfeldbedingungen für Sportvereine.“ Damit wandelten sich auch die Anforderungen an die Vereinsführungen. Heute müsse man einen Klub nicht nur effizient organisieren, nachhaltig finanzieren und mit einem zeitgemäßen Image versehen, sondern auch bemüht sein, permanent an einer Steigerung der Attraktivität des sportlichen Angebots zu arbeiten.

Der VfL habe sich vor dem Hintergrund des Strukturwandels frühzeitig aufgestellt, um den Herausforderungen aktiv zu begegnen, so Brandt. Gleichwie sei der Verein nur als Ganzes zukunftsfähig. „Wir müssen alle begreifen und vermitteln, welchen Mehrwert es hat, in der starken Gemeinschaft eines großen Mehrspartenvereins organisiert zu sein und erkennen, dass wir voneinander profitieren, wenn wir uns gegenseitig unterstützen.“

Mit Blick auf die vielfältige sportliche Bilanz der 19 Sparten umfassenden Gemeinschaft stellte Brandt die Leistungen der ersten Fußball-Herrenmannschaft heraus. „Niemand pflegt die Marke VfL besser und trägt mehr zu unserem Bekanntheitsgrad bei als unsere Fußballer.“ Das sei in der zurückliegenden Saison mit dem Aufstieg in die Oberliga wiederum überaus deutlich geworden. „Wir haben uns umso mehr gefreut, weil wir diesen bemerkenswerten Erfolg mit einer jungen, engagierten und harmonischen Mannschaft erreichen konnten.“

Da auch die von Vizepräsident Siegmann präsentierte finanzielle Bilanz (Einnahmen rund 270000 Euro, Ausgaben rund 260000 Euro, Überschuss 8841 Euro) zum uneingeschränkten Gefallen der Mitgliedschaft ausfiel, bestand kein Anlass zu einer Aussprache über die Berichte. bus

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