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Massen stürmen das Spectaculum

Mittelalter-Fest Massen stürmen das Spectaculum

Seit 1996, dem ersten Jahr des Mittelalterlich Phantasie Spectaculums (MPS) in Bückeburg, gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Passt das Wetter, dann passt beim größten reisenden Mittelalter-Kultur-Festival der Welt einfach alles.

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Das kultisch verehrte Theater Feuervogel begeistert vor dem Mausoleum.

Quelle: jp

BÜCKEBURG. So auch in diesem Jahr.

 Wie schon in den beiden Jahren zuvor schlug der Andrang am Eröffnungssonnabend der wie immer an zwei Wochenenden in der Ex-Residenz gastierenden Großveranstaltung alle bisherigen Bückeburger Höchststände. Bereits drei Stunden nach Öffnung des Geländes konnte Veranstalter Gisbert Hiller angesichts der Menschenmengen, die bei sommerlicher, aber eben auch nicht zu heißer Witterung auf die über zwölf Fußballfelder messende Veranstaltungsfläche strömten, Rekord melden: „Der am besten besuchte Samstag in Bückeburg aller Zeiten.“ Um anschließend auf der Internetplattform Facebook in der ihm eigenen unverblümten Art zu verkünden: „Wahnsinn! Hammer! Bückeburg – der Tag der Rekorde!“

  Dabei hatten auch im Vorfeld bereits alle Veranstaltungsbarometer nach oben gezeigt: Noch nie seien im Vorverkauf für Bückeburg derart viele Karten abgesetzt, noch nie der Andrang auf die Campsites derart gewaltig wie in diesem Jahr gewesen, so Hiller. Als einer von zwei Veranstaltungsorten, der an zwei aufeinander folgenden Wochenenden bespielt wird, buchen mittlerweile die meisten als Camper anreisenden Gäste von vorne herein alle vier Veranstaltungstage, um die Tage dazwischen als Campingurlaub in Bückeburg zu verbringen. Dort fiel der Andrang sogar derart groß aus, dass Veranstalter Hiller zusätzlich zu der bereits Rekordgröße messenden Camp-Site ganz kurzfristig eine weitere Fläche mit einem Kilometer Fußweg zum Veranstaltungsgelände organisieren musste. Sein Fazit: „Bückeburg boomt einfach.“

 Für die Besucher bot das MPS in diesem Jahr einiges an Neuerungen: Während die drei Großbühnen ihren angestammten Platz behielten, wechselte das Ritterturnier von der Schimmelwiese im Schlosspark, wo es in den vergangenen Jahren mehr oder weniger ein Schattendasein in der Publikumsgunst geführt hatte, auf die Großwiese südlich des Mausoleumswäldchens, wo es sowohl mit neuer Sitztribüne als auch mit neuem Darstellerensemble eine echte Renaissance erlebte. In den Genuss von ritterlicher Kampfkunst und Feuerartistik kamen die Besucher erstmals direkt vor dem Mausoleum, wo sie dem Geschehen auf der dorthin verlegten Kampfplatzbühne nicht nur von den Sitzbänken, sondern auch von den Treppenstufen des Mausoleums wie auf den Rängen eines Amphitheaters folgen konnten.

Auch am kommenden Wochenende öffnet das MPS in Bückeburg wieder seine Tore in die Vergangenheit, wie immer am Sonnabend von 11 Uhr bis Mitternacht mit großem Festivalprogramm, am Sonntag dann von 11 Uhr bis 19.30 Uhr mit Familienprogramm und stark reduzierten Eintrittspreisen.  jp

 

 

 

 Bilder auf sn-online.de

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