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Matschig, versalzen, angebrannt

Essen an Grundschulen Matschig, versalzen, angebrannt

Das Essen, das von Caterern für die Ganztagsbetreuung an die Bückeburger Grundschulen geliefert wird, schmeckt nicht immer. Insbesondere in Meinsen gibt es immer wieder Beschwerden über versalzenes, überwürztes, verbranntes, matschiges, nicht schmackhaftes, nicht kindgerechtes und nicht abwechslungsreiches Essen.

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Bückeburg (rc). Einige Eltern haben bereits die Konsequenzen gezogen und ihre Kinder vom Essen abgemeldet.

 Die Stadt will gegensteuern und bei der nächsten Ausschreibung der Aufträge Qualitätsstandards bei der Schulverpflegung vorschreiben, orientiert an den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. „Insgesamt auf den Prüfstand stellen und für jede Schule den richtigen Caterer finden“, wie es Fachgebietsleiter Christian Schütter in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses formulierte, als er dem Schulausschuss eine umfangreiche Vorlage präsentierte. In die Auswahl sollen die Elternbeiräte eingebunden werden, auch, um zu prüfen, wie viel Geld die Schulen ausgeben wollen. Die Eltern zahlen für die Verpflegung ihrer Sprösslinge pauschal zwei Euro, was darüber hinausgeht subventioniert die Stadt mit jährlich rund 50000 Euro.

 Die Vorlage wurde als „grundsätzlich gut“ erachtet, so Ratsherr Axel Wohlgemuth (CDU). Ratsherr Wolfhard Müller (SPD) – „Ich habe die Vorlage mit großer Freude gelesen“ – forderte hingegen weitere Nachbesserungen. Es müsste festgeschrieben werden, dass die verwendeten Lebensmittel aus der Region kommen oder aber ungeschälter Reis zu verwenden ist.

 Ob sich angesichts der Forderungen und des begrenzten Budgets ein Caterer finden wird, wurde angezweifelt. „Es wird spannend, jemanden zu finden, der unsere Vorgaben erfüllen kann und will“, so Ratsherr Andreas-Paul Schöniger (WfB). „Wir werden uns dem Kostendruck beugen müssen“, orakelte Wohlgemuth. Müller: „Alles eine Frage des Geldes“.

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