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Mehr Geld für das Ehrenamt

Entschädigung für Feuerwehr Mehr Geld für das Ehrenamt

Ehrenbeamte und sonstige ehrenamtlich tätige Funktionsträger in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bückeburg sollen eine höhere Entschädigung erhalten. Die entsprechende Satzung wurde jetzt nach kurzer Diskussion im Feuerschutzausschuss einstimmig in die Fraktionen zur Beratung verwiesen.

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Quelle: Archiv

Bückeburg. Wie Bürgermeister Reiner Brombach erläuterte, sei die alte Satzung – immerhin schon 15 Jahre alt – aktualisiert worden und die Aufwandsentschädigungen in den oberen Bereich vergleichbarer Feuerwehren im Landkreis angehoben worden. Das Stadtkommando hat die vorgelegte Satzung der Stadt kurzfristig überarbeitet und einige Verbesserungsvorschläge unterbreitet. So soll unter anderem der Funktionsträger, der zwei Ämter ausübt, aus welchen Gründen auch immer, zwei Aufwandsentschädigungen in voller Höhe erhalten. Bisher gilt, dass die Entschädigung für das zweite Amt halbiert wird. Das Argument von Stadtbrandmeister Marko Bruckmann: „Doppelte Arbeit, doppelter Aufwand, doppelte Entschädigung.“

Einsatzleitdienste sollen nach den Vorstellungen der Feuerwehr künftig nicht mehr pauschal, sondern nach Aufwand abgegolten werden. Wer Brandschutzerziehung übernimmt, soll ebenfalls pro unterrichteter Klasse und nicht mehr pauschal über das ganze Jahr eine Aufwandsentschädigung erhalten. Der Stadtbrandmeister regte zudem an, dass mit der Überarbeitung noch etwas gewartet werden sollte, da in anderen Städten wie etwa Stadthagen die entsprechende Satzung derzeit ebenfalls überarbeitet wird. „Sonst hinken wir wieder hinterher“, stellte er mit Verweis auf die 15 Jahre unveränderte Satzung fest.

Anpassung an Inflationsrate

Die jetzt vorgelegten Steigerungen bezeichnete Ratsherr Jens Meier (SPD) angesichts der 15 Jahre als „Schluck aus der Pulle“. Er stellte aber auch klar, dass man sich das Ehrenamt nicht kaufen könne: „Das macht keiner wegen des Geldes.“ Aber der Aufwand sollte schon angemessen entlohnt werden. Der Stadtbrandmeister regte in diesem Zusammenhang an, dass Aufwandsentschädigungen künftig an die Inflationsrate angepasst werden oder aber „alle paar Jahre“ erhöht werden sollten.

Geplant sind folgende Erhöhungen: Stadtbrandmeister bisher monatlich 140 bis 170 Euro; Vorschlag Stadt: 200 Euro; Vorschlag Feuerwehr 250 Euro (Stadthagen: 230 Euro, Rinteln: 185 Euro). Ortsbrandmeister Schwerpunktwehr monatlich bisher 110 bis 130 Euro; Vorschlag Stadt und Feuerwehr 160 Euro. Ortsbrandmeister Stützpunktwehr: monatlich bisher 80 bis 95 Euro; Vorschlag Stadt: 90 Euro, Vorschlag Feuerwehr 110 Euro. Ortsbrandmeister mit Grundausstattung bisher monatlich 70 bis 85 Euro, vorschlag Stadt 80 Euro, Vorschlag Feuerwehr 90 Euro. Insgesamt belaufen sich die Vorschläge der Feuerwehr auf monatlich 284 Euro mehr als die Vorschläge der Stadt, im Jahr sind es 5898 Euro. Der Rat entscheidet am 22. Juni. rc

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