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Mehr Geld für eigene Projekte

Bückeburg / Heimatverein Mehr Geld für eigene Projekte

Im anno 1890 gegründeten Schaumburg-Lippischen Heimatverein ist eine seit vielen Jahren angestrebte organisatorische Veränderung vollzogen worden. Während einer in die Gaststätte Fenkner einberufenen ordentlichen Versammlung votierten die Angehörigen der bisherigen Mitgliedergemeinschaft einstimmig für die Umwandlung dieses Zusammenschlusses in eine Ortsgemeinschaft.

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Karl-Heinz Beister (von links), Georg Völkel, Heinz-Werner Hinze und Rolf Lohmann bilden den Vorstand der Ortsgemeinschaft Bückeburg des Schaumburg-Lippischen Heimatvereins.

Quelle: bus

Bückeburg. Mit der Umwandlung gehen erhebliche Änderungen in der finanziellen Ausstattung der Bückeburger Heimatvereinsabteilung einher.

 Anders als in den übrigen Abteilungen Stadthagen, Lindhorst und Seeprovinz floss der weitaus größte Teil der Beiträge der Ex-Residenzler bislang in den Museumsbetrieb. „Für die eigentliche Arbeit standen keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verfügung“, erläuterte Vereinsvorsitzender Heinz Brunkhorst. In den drei anderen Abteilungen könnten rund 60 Prozent der Beiträge für eigene Projekte verwendet werden. Die Umwandlung bewirke eine Gleichstellung der vier Gemeinschaften. Hintergrund der jetzt beschlossenen Veränderung sei vor allen Dingen die Übernahme des Museums durch einen Trägerverein. „Vor wenigen Tagen ist die Übertragung des Museums mit einem Notariatsvertrag besiegelt worden“, teilte Brunkhorst mit.

 Zum Vorsitzenden der knapp 400 Mitglieder zählenden Ortsgemeinschaft Bückeburg bestimmte die Versammlung Heinz-Werner Hinze, der dem Zusammenschluss bereits in der Zeitspanne von 2008 bis 2011 (damals noch als Mitgliedergemeinschaft organisiert) vorgestanden hatte. Das Amt des Stellvertreters übernahm Georg Völkel; Schriftführer wurde Rolf Lohmann, Kassenwart Karl-Heinz Beister. Alle Wahlen erfolgten wie der Grundsatzbeschluss übrigens einstimmig.

 „Ich kann Sie zu ihren Entscheidungen nur beglückwünschen“, erklärte Brunkhorst. Jetzt gelte es, ein Mitarbeiterteam auf die Beine zu stellen und die Arbeit vor Ort zu organisieren. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit und möchte Sie ermuntern, kräftig mit zuzufassen.“

 „Wir haben einen großen Schritt gemacht“, meinte Hinze. Er habe sich schon immer für eine Ortsgemeinschaft eingesetzt. Nun könnten neue Wege beschritten werden. Einer der Schwerpunkte des zukünftigen Engagements müsse in der Verjüngung der Mitgliederschaft liegen. bus

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