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Mehr als 3000 Besucher feiern die Osterrocknacht

Mitreißende Musik gegen klirrende Kälte Mehr als 3000 Besucher feiern die Osterrocknacht

Heiße Rhythmen gegen arktische Temperaturen: Das ist das Motto der zwölften Osterrocknacht gewesen, die von von „United Noise“ und der Schraub-Bar veranstaltet wurde.

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Auf Tuchfühlung mit den Fans: Die „Bad Nenndorf Boys“ holen das Publikum auf die Bühne.

Quelle: mig

Bückeburg.  Sieben Bands brachten die mehr als 3000 Besucher auf dem ehemaligen Kronenwerksgelände zum Schwitzen.

Fast alle Besucher zeigten sich an diesem Abend bestens gegen die Kälte präpariert. Kaum einer, der keine Handschuhe, Mützen und Schals dabei hatte, zumindest aber einen dicken Anorak oder einen warmen Pullover. „Ich kenne das schon von den vorhergehenden Osterrocknächten“, sagt Doreen Harmening, eine gebürtige Bückeburgerin, und deutet auf ihre dicken Stiefel und zwei dicke Jacken.

Doreen will in Bückeburg nicht nur gute Musik hören, sondern auch alte Freude treffen. „Da ich in München studiere, sehe ich meine Freunde vor allem zu Ostern und Weihnachten und manchmal in den Semesterferien – Bayern ist eben ziemlich weit weg.“ Die Osterrocknacht sei jedenfalls eine ideale Gelegenheit, um Leute zu treffen, die man lange nicht mehr gesehen habe. Und überhaupt: „Wo bekommt man sonst sieben Bands für nur zwei Euro zu sehen? Das kenne ich nur von der Osterrocknacht.“

Dass der günstige Eintrittspreis keine Auswirkung auf die musikalische Qualität hatte, war spätestens beim Blick auf das Line-up klar. Die Bands „Ole Hauk & Band“, „Leet“, „Queen of Smoke“, „Jabba’s Cortex“, „Voltage“ und „Westpol“ begeisterten das feierwütige Publikum.

Noch eine Schippe drauf legten die Headliner des Abends, die „Bad Nenndorf Boys“. Ihr Ska-Punk ging sofort in die Beine und holte auch den letzten Tanzmuffel aus seiner Ecke. Dann, beim Song „In der Nacht sind alle Katzen grau“, stürzt sich der erste Fan in die Menge. Stagediving ist angesagt. Was das ist? Einfach die Arme und Beine ausbreiten, ins Publikum springen und sich auf einem Meer aus Armen tragen lassen. „Ein Gefühl wie Fliegen“, sagt ein Fan später. mig

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