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Mehr als 70 000 Gäste

Weihnachtszauber Mehr als 70 000 Gäste

Der 15. Weihnachtszauber auf Schloss Bückeburg hat die Besucherzahl des Vorjahres bestätigt. Knapp mehr als 70 000 Besucher ließen sich laut Veranstalterin Mechthild Wilke und Hofkammerdirektor Christian Weber von „Zuckerguss und Engelsstaub“ verzaubern.

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Die neue Wassershow zieht sogar noch am Abschlussabend Besucherscharen in den Schlosspark.

Quelle: jp

Bückeburg. Bewirkt haben dürften das die guten Wetterverhältnisse: An nahezu allen Tagen war es winterlich kalt und sonnig, und von den für Donnerstag angekündigten Unwettern war nichts zu spüren. Dabei hätten es insgesamt sogar noch deutlich mehr Besucher werden können: In diesem Jahr verzeichnete der Weihnachtszauber nämlich deutlich weniger Bustouristen, da viele Reiseunternehmen am Donnerstag ihre geplante Fahrt nach Bückeburg wegen der Sturmwarnungen stornierten. Aufgefangen wurde dies durch eine deutliche Zunahme der Individualbesucher, was besonders die Aussteller gefreut haben dürfte, da diese als wesentlich kauflustiger gelten.

Gefühlt abends wesentlich mehr Besucher

Dass der Weihnachtszauber besonders in den Abendstunden wesentlich voller war als in den Vorjahren, führte Weber nicht nur auf das gut angenommene neue Spätticket ab 17 Uhr zurück. Vielmehr habe sich mittlerweile herumgesprochen, dass es bei Dunkelheit auf dem Gelände am schönsten ist. Die Folge: Viele Reisebusse verlassen Bückeburg wesentlich später als früher. „In Summe hatten wir kaum mehr Besucher als 2015“, so Weber. „Gefühlt waren es aber abends wesentlich mehr, weil die Leute einfach bei Dunkelheit viel länger geblieben sind.“ Bei Regen, so ist sich der Hofkammerdirektor sicher, hätte das ganz anders ausgesehen.

Gelungen ist laut Wilke das Experiment der Wassershow im Schlosspark, die im Gegensatz zum früher veranstalteten Feuerwerk an jedem Tag zu erleben war. Profitiert haben davon vor allem die Aussteller im Schlosspark, bei denen früher häufig ab 17 Uhr Tristesse einkehrte, wenn sich abends das gesamte Publikumsinteresse auf Lichtershow und Gesangsdarbietung auf dem Schlossplatz konzentrierte. „Sehr positiv“ habe sich auch das neue Abendticket ausgewirkt, bestätigte Ausstellerin Nicole Tiefensee von der Rintelner Boutique „Medea“, die im Nostalgiezelt vor allem mit Tüchern, Mützen und Kleidern Umsätze erzielte.

Extrem viel los beim Late-Night-Shopping

Größtes Sorgenkind bleibt das Late-Night-Shopping an den Sonnabenden, was trotz aller Bemühungen zur Entzerrung der Besucherströme ab 16 Uhr zu einem derartigen Massenansturm führte, dass vor allem im Nadelöhr zwischen Brücke und Schlossplatz zeitweilig nichts vor und nichts zurückging. Auch in vielen Innenbereichen sei es in diesen Stunden extrem voll gewesen, bestätigten zahlreiche Aussteller. „Das Problem dieser Spitze ist uns bewusst, eine wirkliche Lösung haben wir jedoch noch nicht“, so Weber. Wilke möchte im kommenden Jahr mit zusätzlichen Attraktionen und Programmpunkten mehr Besucher in die Vormittagsstunden locken, um die Spitzen gegen Abend abzumildern.

Der nächste Weihnachtszauber findet – da der Heiligabend 2017 auf einen Sonntag fällt – ungewöhnlich spät statt, nämlich vom 30. November bis zum 10. Dezember 2017. Er wird sich dem Thema Sterne widmen.  jp

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